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Das 66e régiment d’infanterie war ein Infanterieregiment der französischen Armee, das im Jahr 1672 als „Régiment d’infanterie etrangère de Pfyffer“ (4e régiment Suisses – 4. Schweizer Regiment) im französischen Dienst aufgestellt und 1966 endgültig aufgelöst wurde. Seit 1616 hatte das Königreich Frankreich drei Regimenter schweizerischer Söldner im Dienst, die in der Zeit von Ludwig XIII. angeworben worden waren. Unter der Regierung von Ludwig XIV. wurde im Jahre 1671 der Lieutenant-général Pierre Stoppa vom König beauftragt, mit den Schweizer Kantonen über die Aufstellung von vier weiteren Regimentern für den Dienst in Frankreich zu verhandeln. Die Kapitulation (Aufstellungsurkunde) wurde am 14. August 1671 unterzeichnet. Es bestand bei seiner Aufstellung aus zwölf Kompanien zu je 200 Infanteristen.Obwohl oftmals im Bezug auf das Regiment der Zusatz „Grisons“ (Graubünden) verwendet wurde, kamen die Soldaten doch hauptsächlich aus den Kantonen von Luzern, Glarus, Freiburg und Solothurn. Der erste Regimentsinhaber und Kommandeur war Colonel Louis de Pfyffer de Wyher, ein Schweizer der seit langer Zeit im französischen Dienst stand. Es war ein sogenanntes Fremdenregiment (Régiment étrangere) und bestand bis 1791 ausschließlich aus Schweizern.
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