Anlandung
Sign in to saveAlso known as alluviation
thumb|Schematic of sediment accumulation (aggradation) in a river channel. The sediment is brown. The river is flowing on bedrock in the upper image, but because sediment was deposited over time the riverbed has risen. This has caused the house to be buried in the lower image.
In the Vinony graph
Within Vinony's link graph, Anlandung is referenced by 267 other articles, and connects out to river, valley and stream.
It sits within the topics Deposition (geology), Geomorphology and Sedimentology.
Its subject is documented across 21 Wikipedia language editions.
Wikidata facts
- Image
- Assoreamento.jpg
Show 1 more fact
- opposite of
- degradation
Sources (2)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Anlandung, Auflandung, Aufschotterung oder auch Aggradation bezeichnet die natürliche Ablagerung mineralischer Sedimente (vor allem Kies, Sand und Schluff) als Ausgangsprozess für die Entstehung ebener, relativ gut entwässerter Landschaften. Die Sedimente sind dabei durch strömendes Wasser über eine gewisse Distanz in das Anlandungsgebiet (Ablagerungsgebiet; geol.: Ablagerungsraum) transportiert worden. Man spricht daher auch von allochthonem Material. Anlandung kann auch die zunehmende Verflachung und schließlich das Trockenfallen von Gewässern oder Teilen von Gewässern beinhalten. Diese spezielle Form steht im Gegensatz zur Verlandung, die sich durch Ablagerung überwiegend organischen, dem Gewässer selbst entstammenden (autochthonen) Materials vollzieht (in Reinform faktisch nur bei stehenden Binnengewässern auftretend). Jedoch wirken beim Trockenfallen von Gewässern oder Gewässerteilen Anlandung und Verlandung nicht selten gemeinsam. Anlandung findet oft im Bereich von bereits vorhandenen See- und Flussufern und an Flachküsten statt, kann aber auch zur Entstehung von Inseln führen. In Flusstälern wird die Ablagerung allochthoner Sedimente meist als Auflandung oder auch, wenn es sich um relativ grobes Sediment handelt, als Aufschotterung bezeichnet und steht mit Änderungen der Strömungsgeschwindigkeit in Zusammenhang, die wiederum von der Wasserführung und dem Gefälle abhängen. So werden beispielsweise durch periodische Hochwasser und der damit verbundenen Ablagerung der mitgeführten Sedimentfracht in den überschwemmten Bereichen im Laufe von Jahrhunderten bis Jahrhunderttausenden weite Schwemmebenen aufgeschüttet. Im Wechselspiel von Erosion und Auflandung können so Flussterrassen entstehen. Auch die Gleithänge mäandrierender Flüsse entstehen durch Anlandung. Das Trockenfallen von Gewässern bzw. Gewässerteilen durch Anlandung ist meist der Beginn einer allogenen (durch äußere Einflüsse bedingten) biologischen Sukzession. Hierbei erfolgt gleichzeitig die Umwandlung der obersten Sedimentschichten in einen Boden. Beispiele für solche Anlandungsbereiche sind Flussauen und Marschen. Letztgenannte entwickeln sich aus Sedimentwatten und in Mündungsdeltas.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
Available in 21 languages
- Español
- Français
- Deutsch
- 中文
- Русский
- Português
- Italiano
- العربية
- Azerbaijani
- Bahasa Indonesia
- Catalan
- Georgian
- Greek
- Kyrgyz
- Malayalam
- Nederlands
- Polski
- Tiếng Việt
via Wikidata sitelinks · CC0