Person · Open Library
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- Über autochthone Sinusthrombose
- ある平和主義者の思想
- Alice Herz als Denkerin und Friedenskämpferin
- Phoenix
- Phoenix Letters and Documents of Alice Herz
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Music · MusicBrainz
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- Person
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- Female
- Origin
- Germany
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- 1951-07-12
Discography
via MusicBrainz · CC0
Recent publications · Crossref
5 total works indexed
- Electron-Hole Diffusion Lengths Exceeding 1 Micrometer in an Organometal Trihalide Perovskite Absorber
· 2013 · cited 9,969x
- Minimal information for studies of extracellular vesicles 2018 (MISEV2018): a position statement of the International Society for Extracellular Vesicles and update of the MISEV2014 guidelines
· 2018 · cited 9,648x
- 2018 ESC/ESH Guidelines for the management of arterial hypertension
· 2018 · cited 8,297x
- Mutation in the α-Synuclein Gene Identified in Families with Parkinson's Disease
· 1997 · cited 7,117x
- Finding the missing heritability of complex diseases
· 2009 · cited 6,988x
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Described at
Alice Herz geb. Strauß | Stolpersteine in Berlin
stolpersteine-berlin.de →Auf der Seite „Stolpersteine Finden“ bieten wir eine Karte an, die über Maptiler eingebunden wird. Alice Herz wurde am 25. Mai 1882 in Hamburg als erste von sechs Töchtern der jüdischen Kaufmannsfamilie Strauß geboren. Ein jüngerer Bruder verstarb im Alter von zwei Jahren. Nach dem Besuch der Mittelschule absolvierte sie einen Lehrerinnenbildungskurs, welchen sie jedoch aufgrund einer Augenerkrankung abbrechen musste. Ihre erste Anstellung hatte Alice im Anwaltsbüro des Rostocker Rechtsanwalts Dr. Hermann Tobias von 1906 bis 1908. Während dieser Zeit trat sie auch aus der jüdischen Gemeinde aus. In Rostock knüpfte sie erste Kontakte zur dortigen Frauenbewegung, obschon sie bereits vorher ein wachsendes Interesse an dieser zeigte. 1908 heiratete sie Paul Herz, den jüngsten Bruder der Frauenrechtlerin Margarete Herz. Mit ihm zog sie ins mecklenburgische Güstrow, wo sie nun selbst eine Ortsgruppe des Mecklenburgischen Landesvereins für Frauenstimmrecht gründete. 1912 bekamen sie hier ihr erstes Kind Helga und nachdem ihr Mann bereits 1914 im Zuge des Ersten Weltkrieges eingezogen wurde, 1915 ihren von Geburt an blinden Sohn Konrad. Der Erste Weltkrieg war es auch, welcher das Ehepaar Herz zu Kriegsgegnern werden und sich in der Liga für Menschenrechte und der Deutschen Friedensgesellschaft engagieren ließ. Die Familie Herz siedelte 1920 nach Berlin-Mahlsdorf in die Akazienallee 4 über, nachdem Paul 1919 eine Anstellung in einem Köpenicker Chemiebetrieb erhielt. Hier führten sie zunächst ein glückliches Familienleben, das durch Gartenarbeit, Austausch mit den Nachbarn und freiwilliges Engagement geprägt war. Ende der 1920er-Jahre änderte sich das Leben schlagartig, nachdem am 31. Dezember 1928 erst Paul einer Nierenerkrankung erlag und am 2. Februar 1929 der 13-jährige Konrad verstarb. Alice war nun gezwungen, in ihrem Haus eine private Kinderbetreuung anzubieten sowie Musikunterricht zu erteilen. Nachdem ihre Tochter nach ihrem Abitur 1931 zum Studium nach Grenoble in Frankreich ging, folgte ihr Alice für einige Zeit und nahm in Nizza eine Stelle als Englisch-Lehrerin an. Mutter und Tochter kehrten jedoch bereits 1932 wieder nach Berlin zurück. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten sah sich Alice zunehmend in ihrer Friedensarbeit und nicht zuletzt auch wegen ihrer jüdischen Abstammung bedroht. Mutter und Tochter verließen daher nach dem Reichstagsbrand Deutschland und reisten über Tschechien, Österreich und die Schweiz erneut nach Südfrankreich. In ihrem Exil engagierte sich Alice publizistisch für Frieden und gegen Faschismus und betrieb Aufklärungsarbeit über den Nationalsozialismus, welchen sie in kritischen Medien immer wieder angriff. Als jüdische Emigranten wurden Alice und Helga im Sommer 1938 schließlich Opfer der „Reichsfluchtsteuer“, aufgrund derer ihr Haus und Grundstück in Berlin-Mahlsdorf zwangsversteigert wurden. Eine spätere Rückforderung nach dem Zweiten Weltkrieg scheiterte zu Lebzeiten von Alice und wurde erst durch die Tochter realisiert. Nachdem deutsche Truppen 1940 in Frankreich einmarschierten, wurden beide als unerwünschte Ausländerinnen im französischen Lager Gurs interniert, jedoch nach wenigen Monaten wieder entlassen. Sie fanden bis zum März 1942 Unterkunft bei einem katholischen Pfarrer auf dem Land, wo sie ihre Flucht nach Amerika organisierten. Mit Hilfe u. a. der Quäker-Organisation American Friends Service Committee (AFSC) und einem Neffen von Paul Herz als Bürgen gelang ihnen die Flucht über Casablanca, Kuba bis nach Kansas-City und führte sie schlussendlich Detroit/Michigan. Hier übernahm Alice eine Stelle als Deutschlehrerin an der Universität und erfreute sich großer Beliebtheit unter ihren Student innen. Auch in Amerika betrieb Alice weiterhin ihre Friedensarbeit und schloss sich zudem 1946 dem Quakers Silence Meeting an. 1951 forderte sie dieses zum Austritt auf, mit dem Vorwurf, Alice Herz sei Kommunistin. Das House Un-American Activities Committee (HUAC) überwachte
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