Also known as theater of Lyon, Lugdunum theater, theater of Lugdunum, Ancient Theatre of Fourvière
ancient Roman structure in Lyon, France
Theater
Die Website www.theatrum.de ist als Internetprojekt aus den Aktivitäten zur Erforschung des römischen Theaters von Mogontiacum-Mainz hervorgegangen. Ziel ist, in kurzer Form Basisinformationen zu allen bekannten Theatern der griechisch-römischen Antike zusammenzustellen. So soll ein schneller Zugang zu den Fragen hergestellt werden, was über das Aussehen eines Theaters bekannt ist und was dort veranstaltet wurde – jeweils streng orientiert an der historischen und archäologischen Überlieferung jedes einzelnen Baues.
theatrum.de →A. Grenier, Manuel d’archéologie gallo-romaine, III. L’architecture 2. Ludi et circenses: théâtres, amphithéâtres, cirques (Paris 1958) 786 ff. R. Graefe, Vela erunt. Die Zeltdächer der römischen Theater und ähnlicher Anlagen (Mainz 1979) 45. P. Ciancio Rossetto – G. Pisani Sartorio (Hrsg.), Teatri greci e romani alle origini del linguaggio rappresentato, I (Rom 1994) 420-423 Abb. R. Bedon, Atlas des villes, bourgs, villages de France au passé romain (Paris 2001) 201-212. R. G. Chase, Ancient Hellenistic and Roman Amphitheatres, Stadiums, and Theatres – the way they look now (Portsmouth, New Hamphshire 2002) 348 Abb. F. Sear, Roman Theatres. An Architectural Study. Oxford Monographs in Classical Archaeology (Oxford 2006) 235 Abb. 190. „ (Exc. Val. 391 p. 757) Theocritus war ein kaiserlicher Freigelassener, der dem Antoninus (= Kaiser Caracalla ) das Tanzen beigebracht hatte, und war als Liebling des Saoterus ( Nikomedia ) in das römische Theater eingeführt worden. Er blieb dort indessen ohne Erfolg, wurde aus Rom verjagt und begab sich nach Lugdunum, wo er sich die Gunst der ziemlich bäuerlichen Bevölkerung erwarb. So stieg er denn von einem Sklaven und Tänzer zu einem Befehlshaber und Präfekten auf. (Xiphilinos 336,3-337,9) Theocritus stammte von einem Sklaven und war im Theater groß geworden, doch gelangte er unter Antoninus zu einer so bedeutenden Machtstellung, dass die beiden Präfekten ihm gegenüber eine Null waren .... (4) Zu seinen Opfern zählte auch Flavius Titianus . Denn dieser Mann, Prokurator von Alexandria , beleidigte ihn irgendwie, worauf Theocritus von seinem Sitz aufsprang und das Schwert zückte. Dazu bemerkte Titianus: «Auch darin hast du wie ein Tänzer gehandelt!» Dieses Wort ärgerte Theocritus so sehr, dass er dessen Hinrichtung befahl.“ (Übers. nach O. Veh) „Den numen der Augusti errichtete innerhalb der Schule der polliones der vier Legionen einen Altar und erbaute auf eigene Kosten eine Ädikula in das Mauerwerk. Titus Flavius Super Cepula (=Zwiebelchen), Bühnenschauspieler, von der 30. Legion Ulpia Victrix Pia Fidelis ehrenvoll entlassen, weihte am 9. November, unter dem Konsulat von Aper und Maximus (d.h. im Jahre 207 n.Chr.), unter der Aufsicht von Saturus Censorinus, dem Prokurator des Augustus.” Titus Flavius Super mit dem Beinamen "Zwiebelchen" gehörte einer Schauspielertruppe bei der 30. Legion an. Gelegentlich sind derartige Truppen beim römischen Heer oder in dessen Umfeld sichtbar, wie etwa in Rom (CIL VI 1063 und 1064 ) oder in Dura Europos . Lit.: K.H. Dietz, Der pollio in der römischen Legion, Chiron 15, 1985, 237 Nr. 9; 242 ( academia.edu ); D. Fishwick, The Imperial Cult in the Latin West, II (Leiden 1992) 498; Carte archéologique de la Gaule 69,2, 597; M. Clauss, Lexikon militärischer Fachausdrücke, Schriften des Limesmuseums Aalen, 52 (Stuttgart 1999) 66 Abb. 49; M.H. Garelli-Francois, Des soldats sur la scène comique: espace dramatique et espace civique sous les Sévères dans l'Empire romain, in: Organisation et symbolique de l'espace dans la comédie antique, Pallas 54, 2000, 329; O. Stoll, Zwischen Integration und Abgrenzung. Die Religion des römischen Heeres im Nahen Osten, Mainzer Althistorische Studien, 2 (St. Katharinen 2001) 121; J. Blänsdorf, Das römische Theaterwesen der Kaiserzeit im Spiegel der Inschriften, in: J. Fugmann u.a. (Hrsg.), Theater, Theaterpraxis, Theaterkritik im kaiserzeitlichen Rom, Kolloquium anläßlich des 70. Geburtstages von Prof. Dr. Peter Lebrecht Schmidt 24./25. Juli 2003 Universität Konstanz (München/Leipzig 2004) 114; M. Reuter, Legio XXX Ulpia Victrix, Xantener Berichte, 23 (Darmstadt - Mainz 2012) 147-148 Nr. 88.
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