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Anosognosie (griechisch ἁ- a- [Verneinungspartikel], νόσος nosos ‚Krankheit‘ und γνῶσις gnōsis ‚Erkenntnis‘) bezeichnet das krankhafte Nichterkennen einer offensichtlichen Halbseitenlähmung, einer kortikalen Blindheit, einer Hemianopsie oder Taubheit. Diese Störung ist an eine Schädigung bestimmter Areale des Gehirns gebunden. Sie tritt häufig in Zusammenhang mit einem Schlaganfall auf. Dieser Begriff wird inzwischen auch zur Bezeichnung erheblicher mangelnder Krankheitseinsicht beim schizophrenen Formenkreis verwendet.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).