Skip to content
Anton Wilhelm Amo

Image by namsieon on Pixabay · Pixabay License

EntityQ595486· pop 30· linked from 37 articles

Anton Wilhelm Amo

Sign in to save

Also known as William Anton Amo, Anthony William Amo

Ghanaian-German philosopher

Person · Open Library

Born
ca. 1700
Works
4

Top works

  • Anthony William Amo
  • Faculty of Sensing
  • Tractatus de arte sobrie et accurate philosphandi, academicis suis praelectionibus accomodatus; addita tractione succinta et diligenti, de critica, interpretatione, methodo, arte disputandi, aliisque, quae in loaicis traduntur, rebus
  • Traité de l'art de philosopher avec précision et sans fioritures
  • Antonius Guilielmus Amo Afer aus Axim in Ghana

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Group
Origin
Los Angeles

Discography

via MusicBrainz · CC0

Listeners · Last.fm

Listeners
2
Total plays
3

<a href="https://www.last.fm/music/Anton+Wilhelm+Amo">Read more on Last.fm</a>

via Last.fm · Anton Wilhelm Amo

Key facts

Born
c. 1703, Axim , Guinea , Dutch Gold Coast
Died
c. 1759 (1759-00-00) (aged 55–56)
Other names
Antonius Guilielmus Amo Afer, Anthony William Amo
Education
University of Helmstedt , University of Halle , University of Wittenberg
Thesis
Disputatio Philosophica continens Ideam Distinctam Eorum quae competunt vel menti vel corpori nostro vivo et organico (1734)
Academic advisors
Samuel Christian Hollmann , Martin Gotthelf Löscher
Era
Early modern philosophy
Region
Western philosophy
School
Age of Enlightenment , Rationalism
Institutions
University of Halle, University of Jena
Doctoral students
Johannes Theodosius Meiner
Main interests
Philosophy of mind
Notable ideas
Critique of Descartes ' philosophy of mind

via Wikipedia infobox

Described at

Anton Wilhelm Amo

amo.uni-halle.de

Anton Wilhelm Amo gilt als erster und über sehr lange Zeit einziger afrodeutscher Akademiker. Er studierte in Halle und in Wittenberg, wo er 1734 auch promoviert wurde. Seine Hallenser Disputation widmete sich der Rechtsstellung Schwarzer Menschen in Europa (De iure Maurorum in Europa), die Wittenberger Dissertation dem Leib-Seele-Thema (De humanae mentis apatheia). Amo wirkte dort, sowie ab 1736 in Halle und im Jahre 1739 in Jena als Dozent der Philosophie. Im Jahre 2019 gründete die Martin-Luther-Universität eine Arbeitsgruppe, die inzwischen als Rektoratskommission „Anton Wilhelm Amo" aktiv ist und sich dem Gedenken an Anton Wilhelm Amo widmet. 3. Ein Kunstwerk als Denkmal? Zum derzeitigen Erinnerungsort an Anton Wilhelm Amo in Halle (Saale) Nach Auskunft eines Biographen und Amo-Interpreten, Ottmar Ette (Anton Wilhelm Amo. Philosophieren ohne festen Wohnsitz, Berlin 2. Aufl. 2020), ist er um die Jahrhundertwende 1700 im heutigen Ghana geboren und als Kind versklavt worden. Über Amsterdam kam er vermutlich als „menschliches Geschenk" der Westindischen Kompanie an den Hof des Herzogs von Braunschweig-Wolfenbüttel, wo er 1707 nach dem Herzog und seinem Sohn auf den Namen Anton Wilhelm getauft wurde. Er selbst nannte sich später im Akademischen Kontext folgendermaßen: Auszug aus dem Nostrifikationsantrag Amos an die Philosophische Fakultät Jena. In: W. Siegmund-Schultze u.a. (Hg.), ANTONIUS GVILIEMUS AMO AFER AUS AXIM IN GHANA, Halle (Saale), Band Faksimiles, S. 276. Auszug aus dem Nostrifikationsantrag Amos an die Philosophische Fakultät Jena. In: W. Siegmund-Schultze u.a. (Hg.), ANTONIUS GVILIEMUS AMO AFER AUS AXIM IN GHANA, Halle (Saale), Band Faksimiles, S. 276. Nach gründlicher Ausbildung ließ der Braunschweiger Hof „seinen" Anton Wilhelm ab 1727 an der Universität Halle an der Philosophischen und an der Juristischen Fakultät studieren, wo er 1729 eine erste Disputation zum Thema „De iure Maurorum in Europa" absolvierte. Ab 1730 studierte und lehrte er (als Magister legens) an der Wittenberger Philosophischen Fakultät, wo er 1734 zum Doktor der Philosophie promoviert wurde. Seine Dissertationsschrift ist dem Leib-Seele-Thema gewidmet (De humanae mentis apatheia). Am 21. Juni 1736 wurde Amo an der Philosophischen Fakultät der Universität Halle als Dozent zugelassen. Drei Jahre später (1739) lehrte er ebenfalls in Jena. Über die folgenden Jahre ist wenig bekannt. Rassistische Anfeindungen in einem Spottgedicht warfen gegen 1747 Schatten auf Amos Situation. In dieser Zeit soll er Deutschland Richtung Westafrika verlassen haben. Er lebte mindestens bis 1753 in Axim, später in Shama, wo auch sein Grabstein zu finden ist, der das Sterbejahr 1784 vermerkt. Der damalige Hallenser Bibliothekar Wolfram Suchier (1883-1964) kann als derjenige gelten, der die Erinnerung an Amo im Jahre 1916 mit einem Artikel in der Akademischen Rundschau in die Öffentlichkeit (zurück)brachte. Er wies auf Amo als „Student und als Privatdozent in Halle, Wittenberg und Jena 1727/1740" hin und stellte ihn mit dem rassizifierenden Begriff „Mohr" vor. Amo wurde als eine besondere Person mit herausragender Geschichte präsentiert und damit dem Vergessen oder Verschweigen entrissen. Im Jahre 1968 legte der damalige Hallenser Universitätsdozent für die Archäologie Vorderasiens, Burchard Brentjes (1929-2012), eine umfassende Studien- und Quellensammlung zu Anton Wilhelm Amo vor. Amo wird als „Antonius Gvilielmus Amo aus Axim in Ghana" und als „Student, Doktor der Philosophie, Magister legens an den Universitäten Halle, Wittenberg, Jena" vorgestellt sowie als erster „Afrikaner an einer europäischen Hochschule". Wenige Jahre später erscheint Amo als „Der schwarze Philosoph in Halle", wie der Untertitel von Brentjes' 1976 publizierter kleiner Monographie es ausweist. Im Jahr 1975 wurde am Universitätsring in Halle eine Bronzetafel in unmittelbarer Nähe zur Plastik „Freies Afrika" zur Erinnerung an Anton Wilhelm Amo angebracht. „Dem Andenken Anton Wilhelm A

Excerpt from a page describing this subject · 19,647 chars · not written by Vinony

Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Anton
Gender
male
Place of birth
Axim
Occupation
writer
Languages spoken
French
Field of work
philosophy
Image
1964 Geyer Skulptur "Freies Afrika".jpg
Show 5 more facts
date of birth
1700-01-01
date of death
1759-00-00
Commons category
Anton Wilhelm Amo
described at URL
www.amo.uni-halle.de
place of burial
Shama
Sources (3)

via Wikidata · CC0

~12 min read

Encyclopedic overview

Title page of Amo's doctoral dissertation On the impassivity of the human mind (in Latin), Wittenberg, 1734 Anton Wilhelm Amo (c. 1703 – c. 1759) was a Nzema philosopher from Axim, Dutch Gold Coast then within what was broadly considered the region of Guinea (the area is now in Ghana).

Amo was a professor at the universities of Halle and Jena in Germany after studying at Halle. He was brought to Germany by the Dutch West India Company in 1707 and was presented as a gift to Dukes Augustus William and Ludwig Rudolf of Brunswick-Wolfenbüttel, being treated as a member of the family by their father Anthony Ulrich, Duke of Brunswick-Wolfenbüttel.

Excerpted from Wikipedia’s “Anton Wilhelm Amo” article, available under the CC BY-SA 4.0 licence.