File:Detail,_middle_part,_Kudurru_of_Ritti-Marduk,_from_Sippar,_Iraq,_1125-1104_BCE._British_Museum.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons
Also known as Anum
mesopotamische Gottheit
Anu was the sky god and king of the gods in ancient Mesopotamian religion, serving as the ancestor of many deities and a source of divine authority for human rulers. Though he held an important position in Mesopotamian texts and theology, his actual role was relatively passive and he was not widely worshipped in practice.
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Key facts
- Deity.type
- Mesopotamian
- Deity.name
- Anu
- Deity.image
- Detail, middle part, Kudurru of Ritti-Marduk, from Sippar, Iraq, 1125-1104 BCE. British Museum.jpg
- Deity.caption
- Symbols of various deities, including Anu (rightmost, second row) on a kudurru of Ritti-Marduk, from Sippar, Iraq, 1125–1104 BCE
- Deity.deity_of
- Sky Father, King of the Gods
- Deity.abode
- heaven
- Deity.symbol
- horned crown on a pedestal
- Deity.number
- 60
- Deity.Greek_equivalent
- Zeus (disputed), Uranus
- Deity.equivalent1_type
- Elamite
- Deity.equivalent1
- Jabru
- Deity.equivalent2_type
- Hurrian
- Deity.equivalent2
- Hamurnu
- Deity.equivalent3_type
- Persian
- Deity.equivalent3
- Ahura Mazda (disputed)
via Wikipedia infobox
Wikidata facts
- Instance of
- sky father
- Part of
- Babylonian religion
- Gender
- male
- Spouse
- Ninhursag
- Child
- Hadad
- Father
- Anshar
- Mother
- Kishar
- Sibling
- Urash
- Religion
- Ancient Mesopotamian religion
- Image
- Cuneiform sumer dingir.svg
Show 3 more facts
- culture
- Mesopotamia
- worshipped by
- Sumerian religion
- described by source
- Encyclopædia Britannica 11th edition
Sources (2)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
An (sumerisch An, akkadisch Anu und Anum) war der Stadtgott von Uruk und Der. In der Keilschrift ist ein achtstrahliger Stern (𒀭) sein Zeichen, der als Determinativ Dingir/Diĝir allen anderen Götternamen vorangestellt wurde. Mit Ausnahme seiner Vorfahren Uraš, und war er der Ahnherr aller Götter des sumerischen, akkadischen und babylonischen Pantheons. An ist das sumerische Wort für „Himmel“ oder „Oben“. Als sich Himmel und Erde voneinander trennten und das Universum in der jetzigen Form entstand, wurde er zum Beherrscher des Himmels. Seine Eigenschaften gingen in viele andere altorientalische Gottheiten ein. Dennoch war An ein farbloser Gott, von dem relativ wenig bekannt ist und der in der Überlieferung hinter seinen bedeutenderen Kindern zurückstand. Wenn An beschrieben wurde, dann meist als mürrischer, unfreundlicher und eher menschenfeindlicher Gott. Anu ist der Schutzgott der Exorzisten, einer seiner Beinamen ist mupaššir nambûrbe idāti itāti limnēti šunāte pardāte la ṭādâte, „Er, der den Exorzistismen Macht verleiht, um mit dem pašāru Ereignisse mit schlechter Vorbedeutung und die Auswirkungen verwirrter und gottloser Träume zu verhindern“ (King BMS 62 + 1. 12). In älteren sumerischen Texten ist die Erdgöttin Uraš seine Frau. In neueren ist es dann Ki (sumerisch für Erde) oder seine Tochter Inanna. In der akkadischen Tradition war An der Gatte der von Ki abgeleiteten Göttin Antum. Er war unter anderem auch der Vater von Martu, Erra, Baba, Gibil, Nisaba, Enlil, Gatumdu, Lamaštu, des Wettergottes Iškur (regional auch als Adad, Addu und Hadad bekannt) sowie der Siebengottheit. Als Sin, Šamaš und Ištar/Inanna versuchten, sich die Weltherrschaft mit An zu teilen, schickte An sein Kind, die Siebengottheit, gegen Sin aus, welche Sin umzingelte und damit eine Mondfinsternis auslöste. Nur Ea konnte Sin befreien. Der Kult von An trat in babylonischer und assyrischer Zeit in den Hintergrund, er wurde von Marduk und Assur überschattet. Jedoch soll es in Uruk im 3. Jahrhundert v. Chr. in seleukidischer Zeit zu einer Renaissance des Anu-Antum-Kultes gekommen sein. Eine bedeutendere Rolle spielte An in der Astronomie, wo das Band entlang des Himmelsäquators als Wege des Anu bezeichnet wurde. Die Fixsterne durchmaßen drei Zonen: entweder die Wege des Enlil nördlich, die Wege des Anu im Mittelbereich oder die Wege des Ea (Enki) südlich des Himmelsäquators. Die 70 Tafeln umfassende kanonische Keilschrifttafelserie Enuma Anu Enlil enthält 7000 Omen, die mit Erscheinungen von Mond, Sonne, Planeten und Fixsternen verbunden sind.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
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