
Apophänie
Sign in to saveWahrnehmung von Mustern in eigentlich bedeutungslosen Einzelheiten
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- Subclass of
- cognitive bias
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- discoverer or inventor
- Klaus Conrad
- time of discovery or invention
- 1958-00-00
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Article · Deutsch
Apophänie (von altgriechisch ἀποφαίνειν apophaínein ‚zeigen‘, ‚erscheinen‘, ,verwirklichen‘) bezeichnet bei einer Schizophrenie die Erfahrung, scheinbare Muster und Beziehungen in zufälligen, bedeutungslosen Einzelheiten der Umwelt wahrzunehmen. Der Begriff wurde 1958 von dem Psychiater Klaus Conrad geprägt, der Apophänie als „grundloses Sehen von Verbindungen, begleitet von der besonderen Empfindung einer abnormen Bedeutsamkeit“ definierte. Ursprünglich beschrieb er das Phänomen in Bezug auf Wahrnehmungsverzerrungen, die bei Psychosen vorkommen; doch wird sein Begriff mittlerweile auch auf ähnliche Tendenzen bei Gesunden angewendet, bei denen keine neurologischen oder seelischen Erkrankungen vorliegen. Die Apophänie ist eine Variante der Clustering-Illusion. Sie ist auch eine Unterform der Pareidolie. So beschränkt sich die Apophänie auf deren Aspekt, in eine Zufallsstruktur etwas „hineinzusehen“, wohingegen die Pareidolie auch die (aktiv) „gesuchten“ Wahrnehmungen beinhaltet.
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