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EntityQ39454· pop 17· linked from 17 articles

spätantiker Dichter

Person · Open Library

Born
active 513
Died
544
Works
8

Top works

  • Qvae hoc libro continentvr
  • Arator poeta Christianissimus In Actus Apostolorum
  • Aratoris, subdiaconi, De actibus apostolorum libri duo, et Epistolae tres ad Florianum, Vigilium et Parthenum
  • Aratoris poetae Christianissimi Acta Apostolica, carmine heroico descripta
  • Acta apostolica carmine heroico descripta

via Open Library + Wikidata

Listeners · Last.fm

Listeners
8
Total plays
35

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via Last.fm · Arator

Key facts

Person.name
Arator
Person.image
Аратор_со_своей_поэмой_и_Флориан_(настоятель_монастыря_рядом_с_Миланом).jpg
Person.caption
Illustration from a 10th-century manuscript of subdeacon Arator (right) with the abbot Florian, to whom his Historia Apostolica is dedicated. Florian is depicted with a halo, possibly due to confusion with Saint Florian, a much earlier figure.
Person.birth_place
Liguria
Person.death_date
after 544
Person.occupation
poet, statesman
Person.notable_works
De Actibus Apostolorum

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Instance of
human
Gender
male
Place of birth
Liguria
Place of death
Rome
Occupation
lawyer
Position held
subdeacon
Languages spoken
Latin
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date of birth
0600-00-00
date of death
0543-00-00
writing language
Latin
Sources (1)

via Wikidata · CC0

Works in European collections

14 objects attributed to Arator, held across European museums, libraries & archives · via Europeana

Article · Deutsch

Arator war ein aus Ligurien stammender spätantiker Dichter des 6. Jahrhunderts († nach 544). Er verfasste eine klassischer Tradition verpflichtete lateinische Versdichtung über die Apostelgeschichte. Über das Leben des Arator weiß man wenig, auch sein vollständiger Name ist unbekannt. Sicher ist, dass er der Sohn eines früh verstorbenen Rhetors war und aufgrund kirchlicher Förderung am Hof der Ostgotenkönige in Ravenna eine Karriere als Advokat und Beamter einschlug. Als die oströmischen Truppen des Kaisers Justinian I. mit der Rückeroberung Italiens begannen, scheint sich Arator auf die Seite der Invasoren, die er wohl als Befreier von der germanischen Herrschaft sah, geschlagen zu haben; dies dürfte dafür sprechen, dass Arator orthodox-katholisch war und darum den „arianischen“ Glauben der Goten ablehnte. Um 540 trat er jedenfalls als subdiaconus in den stadtrömischen Klerus ein. Aufgrund eines Vermerks in den wichtigsten Handschriften seines Werkes weiß man, dass Arator 544, inmitten des zweiten, blutigeren Gotenkrieges, in Vincula eine gefeierte mehrtägige öffentliche Lesung veranstaltete. Danach verliert sich seine Spur. Arators Werk, die Historia Apostolica oder De actibus apostolorum (der ursprüngliche Titel ist nicht überliefert), orientiert sich sprachlich an Vergil, Lucan und Statius; inhaltlich finden sich viele Elemente der spätantiken Volkspredigt. Neben den rein theologischen Aspekten fällt auf, dass Arator sich einerseits gegen die arianischen Ostgoten richtet und andererseits bemüht ist, die Ansprüche des römischen Bischofs gegenüber dem Kaiser zu rechtfertigen. Das aus 2325 Hexametern bestehende Langgedicht ist in 43 Abschnitte untergliedert und erfreute sich in der ausgehenden Spätantike sowie während des gesamten Mittelalters großer Beliebtheit.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA