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Architectural company in the city of Bern, Switzerland

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Atelier 5 Architekten und Planer AG, Bern

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Geschichte | Atelier 5 Architektur und Planung AG

Atelier 5: 1955 in Bern gegründete Architektengemeinschaft mit wegweisenden Wohnbauten, Wohnsiedlungen, öffentliche Gebäuden und Planungen.

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Die hier genannten Projekte, Bauten, Studien und Planungen sind ein Auszug aus den Arbeiten des Atelier 5. Sie sind als Leitbeispiele massgebend für die Entwicklung der Architektur des Büros. Die Geschichte der Arbeit des Atelier 5 ist eine ­Geschichte der Ideen und Überzeugungen des Büros. Wie jede Geschichte steht sie immer in einem zeitlichen Kontext und ist entsprechend beeinflusst. Wie jede Geschichte ist die Geschichte des Atelier 5 eine Geschich­te von Leuten, hier der Gruppe, und eine Geschichte ­ihrer Entscheidungen und deren Folgen. 1955 wird das Atelier 5 von fünf jungen Architekten, Erwin Fritz, Samuel Gerber, Rolf Hesterberg, Hans Hostettler und Alfredo Pini gegründet. Vier der fünf arbeiten bei Hans Brechbühler, der in den dreissiger Jahren Mitarbeiter von Le Corbusier gewesen war. Hier entstehen die ersten Skizzen der Siedlung Halen und der Plan, ein eigenes Büro zu gründen. 1956 zieht das Atelier 5 in die alte Ryff-Fabrik an der Sandrainstrasse 3 in Bern. Der Ort, an dem es sich heute immer noch befindet. Die ersten Projekte werden realisiert, darunter das ­Einfamilienhaus ­Steinmann in Aarburg, das Atelierhaus Alder in ­Rothrist und das Reihenhaus Flamatt 1. Dieses bildet den Testlauf für die Häuser in der Halensiedlung. Den Architekten gelingt es, Halen 1956 mit der Hilfe von Ernst Göhner zu finanzieren. In den folgenden Jahren beherrschen die Ausführungsplanung und die Realisierung der Siedlung Halen das Atelier. ­Daneben plant das Büro das Haus Merz in Môtier, das Haus Dorta in ­Zofingen und die Reihenhäuser Flamatt 2, die «Nachläufer» der Halensiedlung. Der architektonische und städtebauliche Ausgangspunkt für Halen liegt in Le Corbusiers Pro­jekten für «Rob et Roc – Cap Martin» sowie der ­Berner Altstadt. Gesellschaftlich ist die Siedlung – bis heute – eine Kritik am «amerikanischen Traum» vom Einzelhaus. Halen ist das Muster einer städtischen Haltung, die auf der Figur des öffentlichen Raumes beruht, für welche die Häuser selber Rahmen und Hintergrund bilden. Diese Siedlung wird für das Atelier 5 zum Lehrstück und zur Leitlinie. Es schält sich in ihr das Prinzip des «Ensembles» heraus, bestimmt durch das Zusammenspiel von öffentlichem Raum und privatem Territorium. Auch das Atelierhaus Alder und das Reihenhaus Flamatt 1 sind Le Corbusier verpflichtet. Gleichzeitig sind es eigenständige Experimentierhäuser. Flamatt 1 ist als ein Beton-Haus konzipiert, von den Tragwänden über die Innenwände bis zur Küchenkombination. Das Haus Merz ist neben dem Haus Alder das reinste corbusieranische Haus des Atelier 5. Beide Häuser sind Lehrstücke in Plan und Schnitt. Die Reihenhäuser Flamatt 2 schliesslich reflektieren die Kritik der eigenen Arbeit in Halen. Rolf Hesterberg, Erwin Fritz und Hans Hostettler hatten das Technikum Burgdorf beendet und arbeiteten darauf kurz bei André Sive in Paris. Alfredo Pini und Samuel Gerber studierten am Technikum in Biel. Samuel Gerber fuhr darauf zu Burle Marx nach Brasilien. Pini reiste zu Le Corbusier, der aber keine Stelle offen hatte und ihm empfahl im Büro von Hans Brechbühler anzufragen. Dort traf er auf Rolf Hesterberg, Hans Hostettler und Erwin Fritz. Pini war Brechbühlers «Liebling», Hesterberg der Bürochef, Fritz und Hostettler die Praktiker. Hier beginnt für die jungen Architekten ein enger Kontakt mit der Berner Kunstszene und dem Kunsthistoriker Paul Hofer, der an der Universität Vorlesungen über die Stadt Bern hielt und sich mit der modernen Architektur auseinandersetzte. Hans Brechbühler hatte in dieser Zeit wenig zu tun. Aus diesem Grund begannen seine Angestellten, eigene Wettbewerbe zu zeichnen und darüber nachzudenken, sich selbstständig zu machen. Sie suchten Land mit der Vorstellung für sich selber Häuser zu bauen. Dabei trafen sie auf die Waldlichtung Halen. Die Vorstellung eigener Häuser verblasste, es sollte mehr werden. Das Projekt der Halensiedlung nahm Form an. 1955 ist Samuel Gerber aus Brasilien zurückgekehrt. Das Atelier 5 wurde gegründet. Der Jüngst

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