August Lederer
Sign in to saveAustrian entrepreneur, collector and patronage (1857-1936)
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LM 2356 Die Mutter und die Tochter 1913 Ergänzung Familie Lederer
leopoldmuseum.org →Eigentümer Leopold Museum-Privatstiftung, Wien Inventar Nr. LM 2356 Künstler Egon Schiele (Tulln/Niederösterreich 1890–1918 Wien) Titel / Objektbez. „Die Mutter und die Tochter” Datierung 1913 Material / Technik Bleistift, Gouache auf Papier Maße 47,3 x 31,8 cm Signatur Sign. re. u.: EGON SCHIELE 1913.; Bez. re. u.: DIE MUTTER UND DIE TOCHTER Provenienzangaben bei Rudolf Leopold, Egon Schiele. Gemälde Aquarelle Zeichnungen, Salzburg 1972 Taf. 130: Bleistift, Aquarell und Deckfarben, 47 x 32 cm Sign. rechts unten: EGON SCHIELE 1913 Bezeichnet rechts unten: DIE MUTTER UND DIE TOCHTER Leopold Museum Inv. 2356 Provenienz: August und Serena Lederer, Wien; Wolfgang Gurlitt, München; Rudolf Leopold, Wien. „The Mother and the Daughter Die Mutter und die Tochter Watercolor and pencil. Das gegenständliche Blatt „Die Mutter und die Tochter“ (LM Inv. Nr. 2356) entstand wie das Blatt „Mutter und Tochter“ (LM Inv. Nr. 1436) 1 im Jahre 1913. Beide Blätter, die sich im Eigentum der Leopold Museum Privatstiftung befinden, weisen starke Ähnlichkeiten auf. Aufgrund der Tatsache, dass Rudolf Leopold bei gegenständlicher Arbeit im Egon Schiele- Werkverzeichnis der Sammlung Leopold 1995 „August und Serena Lederer, Wien“ als Erstprovenienz angab – wie übrigens auch beim Blatt „Mutter und Tochter“ – erschien es in Abänderung des ursprünglichen Dossiers zwingend geboten, die Forschungen auf diese Sammlerfamilie auszudehnen bzw. das Dossier mit den Ergebnissen zu ergänzen. Die Provenienzdatenbank der Leopold Museum Privatstiftung nennt im Unterschied zu Rudolf Leopold, der nach der Provenienz August und Serena Lederer Wolfgang Gurlitt als nächsten Eigentümer angab, den Sohn des Ehepaares, Erich Lederer, vor Gurlitt, der das Blatt von seinen Eltern geerbt habe. Als einzige Quelle hierfür verweist die Datenbank auf das Werk von Tobias G. Natter, Die Welt von Klimt, Schiele und Kokoschka, Köln 2003, mit der Seitenzahl 154 – 164. (sic!) Diese Diskrepanz könnte jedoch entscheidend sein: Während Leopold beim Blatt „Mutter und Tochter“ sehr wohl Erich Lederer als nachfolgenden Eigentümer nach seinen Eltern nannte, hat er dies beim gegenständlichen Blatt nicht getan. Jane Kallir führte in ihrem Werkverzeichnis 1998 als alleinige Provenienz Wolfgang Gurlitt an. Sie hat diesen Vermerk jedoch mit einem „ “ versehen, wie sie dies bei jenen Angaben tat, bei denen die Kunstgegenstände in den Ausstellungskatalogen nicht illustriert waren. 1 Zum Blatt „Mutter und Tochter“ siehe das Dossier von Dr. Sonja Niederacher vom 31. Dezember 2014 unter Zwar wurde das gegenständliche Blatt im Linzer Ausstellungskatalog 1949 abgebildet, es fehlen hier aber wiederum die Provenienzangaben. Das Blatt dürfte den Angaben in den Werkverzeichnissen zufolge erst nach 1945 erstmals ausgestellt worden sein, als es bereits im Eigentum von Wolfgang Gurlitt gestanden ist. Seine Eigentümerschaft an dem Blatt scheint auch durch Ausstellungen bestätigt, in denen einzig Werke aus der Sammlung Gurlitt gezeigt wurden. So war die Papierarbeit, wie oben bereits angegeben, im März 1949 in der Ausstellung „Egon Schiele 11. VI. 1890 – 31. X. 1918“ in der kleinen Bücherei der „Neuen Galerie der Stadt Linz – Gründer Wolfgang Gurlitt“ zu sehen und wurde im Katalog abgebildet und unter der Nr. 137 verzeichnet. Hierbei wurden aber keine Provenienzen angegeben. Im Salzburger Künstlerhaus wurden 1950 unter dem Ausstellungstitel „Egon Schiele“ 102 Arbeiten aus der Sammlung Wolfgang Gurlitt gezeigt. Dies ist auch als Hinweis zu verstehen, wie umfangreich die Schiele-Sammlung Gurlitts war. Im dazu erschienenen Katalog wurde das Blatt unter der Kat. Nr. 47 ohne Abbildung angeführt. Vom 14. Februar bis 11. März 1957 fand in der Galerie Gurlitt in München die Ausstellung „Egon Schiele“ statt. Dabei wurden 58 Arbeiten Schieles aus der Sammlung Gurlitt gezeigt. Laut dem Catalogue Raisonné von Jane Kallir basierte diese Ausstellung auf jener, 1950 in Salzburg gezeigten. Das Blatt wurde im dazu erschienenen K
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Wikidata facts
- Image
- August Lederer, by Egon Schiele.jpg
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- date of birth
- 1857-05-03
- date of death
- 1936-04-30
- name in native language
- August Lederer
- described at URL
- www.leopoldmuseum.org/media/file/555_LM_2356_Lederer.pdf
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