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August Zirner

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August Zirner

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Austrian American actor

Music · MusicBrainz

Type
Person
Gender
Male
Country
United States
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1956

via MusicBrainz · CC0

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100
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2,463

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August Zirner | filmportal.de

August Zirner wurde am 7. Januar 1956 in Urbana, Illinois, USA, als Sohn österreichischer Emigranten geboren; seine Eltern hatten ihr Heimatland nach der Macht…

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August Zirner wurde am 7. Januar 1956 in Urbana, Illinois, USA, als Sohn österreichischer Emigranten geboren; seine Eltern hatten ihr Heimatland nach der Machtübernahme der Nazis auf Grund ihrer jüdischen Herkunft verlassen. In den USA leitete der Vater die Opernschule an der örtlichen Universität, wo Zirner in jungen Jahren erste Bühnenerfahrungen sammelte. Im Jahr 1973 kehrte der 17-jährige August Zirner (der bis heute amerikanischer Staatsbürger ist) nach Europa zurück: In Wien studierte er drei Jahre lang Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar und stand in den Jahren danach an zahlreichen renommierten Theatern auf der Bühne. So etwa am Niedersächsischen Staatstheater Hannover, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, an der Wiener Volksbühne, dem Züricher Schauspielhaus und den Münchner Kammerspielen. Ab Mitte der 1970er Jahre spielte Zirner neben seiner Theaterarbeit gelegentlich auch für Fernsehen und Kino, aber erst ab 1988 stand er regelmäßig vor der Kamera. In Doris Dörries Satire "Geld" (1989) hatte er eine Hauptrolle als Bankfilialleiter, der mit der Frau eines Ex-Mitarbeiters einen großen Coup plant; in der Mafia-Groteske "Café Europa" (1990) sah man ihn als Münchner Kommissar im Kampf gegen organisiertes Verbrechen und die eigene Eifersucht; in Volker Schlöndorffs "Homo Faber" (1991) spielte er eine prägnante Nebenrolle als Studienfreund der Titelfigur. Im Fernsehen hatte er Haupt- und Nebenrollen in zahlreichen TV-Filmen; daneben gehörte er 1994 an der Seite von Anja Kling und Hansjörg Felmy zum Ensemble der siebenteiligen Krimireihe " Hagedorns Tochter". Der große Durchbruch gelang August Zirner 1994 mit seiner Hauptrolle in dem Drama "Das Versprechen": In Margarethe von Trottas zwiespältiger Aufarbeitung deutsch-deutscher Geschichte beeindruckte er Kritik und Publikum als DDR-Bürger, dessen großer Liebe einst die Flucht in den Westen gelang und die er im Lauf der Jahre bei Auslandsreisen wiedertrifft. In den Jahren danach festigte Zirner mit Rollen in sehr unterschiedlichen Produktionen seinen Ruf als einer der vielseitigsten und ausdrucksstärksten Charakterdarsteller des deutschen Films: In Rainer Kaufmanns makabrer Komödie "Die Apothekerin" (1997) verkörperte er einen Bilderbuch-Softie; in Margarethe von Trottas Beziehungsmelodram "Winterkind" (1997, TV) brillierte er als Familienvater, der unerwartet mit seiner früheren Geliebten und Mutter seines Sohnes konfrontiert wird; in der Road-Movie-Komödie "Suzie Washington" (1998) hatte er einen prägnanten Auftritt als ebenso paarungswilliger wie linkischer Single-Urlauber; und in Caroline Links Kästner-Verfilmung "Pünktchen und Anton" (1999) war er der wohlhabende Vater der Titelheldin Pünktchen. Auch in den 2000er Jahren trat Zirner in publikumswirksamen Familienfilmen ebenso auf wie in ambitionierten Arthouse-Produktionen. So gab er in dem erfolgreichen Kinderfilm "Das Sams" (2001) den fiesen Chef des gutmütigen Regenschirm-Konstrukteurs Herr Taschenbier und war in Sandra Nettelbecks Welterfolg "Bella Martha" (2001) der Therapeut der titelgebenden Meisterköchin. Zugleich sah man ihn in István Szabós Entnazifizierungsdrama "Taking Sides – Der Fall Furtwängler" (DE/FR/GB 2001) als amerikanischen Captain im Nachkriegs-Berlin und in dem gesellschaftskritischen Drama "Gebürtig" (AT/DE/PL 2002) als jüdischen Wiener Kabarettisten, der die Nazi-Vergangenheit seines Heimatlandes mit schwarzem Humor aufarbeitet. Thematisch verwandt war auch Heinrich Breloers Dokudrama "Speer und er" (2005), in dem Zirner eine Nebenrolle als Gustave M. Gilbert hatte, der als US-amerikanischer Gefängnispsychologe beim Nürnberger Kriegsverbrecherprozess 1945 bekannt wurde. Leichtere Kost war dagegen der Kinderfilm "Sergeant Pepper"(DE/GB/IT 2004, Regie: Sandra Nettelbeck), in dem Zirner als Psychologe den kauzigen kleinen Helden der Geschichte unter die Lupe nimmt. Von Zirners zahlreichen Fernsehproduktionen sorgte vor allem das Drama "Wut" (2006) für Aufsehen. Unter der Regie von Züli Alad

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August Zirner, ROMY 2010.jpg
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date of birth
1959-01-07
Commons category
August Zirner
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