Top works
via Open Library + Wikidata
5 total works indexed
· 2006 · cited 27,822x
· 1995 · cited 21,166x
Bernd-Ulrich Ludwig Hergemöller (* 22. Oktober 1950 in Münster) ist ein deutscher Historiker. Nach dem Abitur auf dem Münsteraner Ratsgymnasium studierte Bernd-Ulrich Hergemöller in Münster katholische Theologie, Philosophie und Geschichte. Im Zuge des Theologiestudiums wandte er sich vom Glauben ab. 1978 wurde er bei Heinz Stoob promoviert über die Goldene Bulle Kaiser Karls IV. von 1356. Er habilitierte 1984 mit einer von Stoob angeregten Arbeit über das Thema Pfaffenkriege im spätmittelalterlichen Hanseraum. Danach war er Privatdozent in Münster und von 1992 bis 1996 Hochschuldozent an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 1996 war er Inhaber des Lehrstuhls des Bereichs Mittelalter am Historischen Seminar der Universität Hamburg. Zum 1. November 2012 wurde er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt. Insgesamt hat Hergemöller rund 300 Publikationen veröffentlicht. Einer seiner Forschungsschwerpunkte lag auf dem Gebiet der städtischen Sozialgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Randgruppen, einen anderen bildeten Reichs- und Verfassungsgeschichte des späten Mittelalters. Zudem edierte und übersetzte Hergemöller zahlreiche Quellen zur Geschichte der männlichen Homosexualität in mittelalterlichen Städten (Köln, Münster, Venedig, Augsburg, Basel). „Schon heute hat er einen Ehrenplatz in der Geschichte der Geschichtsschreibung der Homosexuellen“ (Patrick Bahners). 1998 veröffentlichte er sein Lexikon Mann für Mann. Hergemöller war parteiloser Ratsherr der Stadt Münster (1984–1987) und Mitglied der Historischen Kommission für Mecklenburg.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
· 2005 · cited 18,371x
· 2015 · cited 17,368x
· 2020 · cited 15,326x
via Crossref · CC0
via Wikidata · CC0
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).