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Bessemer-Verfahren
Sign in to saveerstes Chargenverfahren mit drehbarem Gefäß zur Stahlherstellung
Wikidata facts
- Instance of
- process
- Named after
- Henry Bessemer
- Image
- Bessemer converter.jpg
Show 4 more facts
- time of discovery or invention
- 1855-00-00
- product or material produced
- steel
- Commons category
- Bessemer converter
- discoverer or inventor
- Henry Bessemer
Sources (1)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Das Bessemer-Verfahren ist ein heute nicht mehr angewendetes Verfahren zur Stahlerzeugung. Es ist nach seinem Entwickler Henry Bessemer benannt, der es in England entwickelte und im Jahre 1856 patentierte. In der so genannten Bessemerbirne, einem zylinderförmigen feuerfesten Gefäß, wird Luft durch das im Hochofen geschmolzene und sehr kohlenstoffreiche Roheisen geblasen. Der Kohlenstoff und andere Elemente verbrennen zu Kohlenstoffmonoxid, Kohlenstoffdioxid und anderen Oxiden, dadurch steigt die Temperatur der Schmelze weit über die Schmelztemperatur des Roheisens von 1.150 °C mindestens auf die des Stahls, die bis zu etwa 1.550 °C betragen kann. Wenn der Kohlenstoffgehalt im Eisen unter einen bestimmten Wert gesunken ist, ist aus dem Roheisen Stahl entstanden. Wann die Zusammensetzung der gewünschten entspricht, erkennt der Fachmann an der Flammenfärbung am Austritt der Bessemerbirne. Die Bessemerbirne ist ein sogenannter bodenblasender Konverter. Damit die Bessemermethode im sauren Prozess funktioniert, muss das Roheisen phosphor- und schwefelarm sein. Roheisen mit dieser Verunreinigung wurde in der Thomasbirne zu Stahl verarbeitet.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA