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Knospenstrahler
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Knospenstrahler

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Also known as Blastoidea

thumb|right|200px|"Blastoidea", from Ernst Haeckel's Art Forms of Nature, 1904

Wikidata facts

Parent taxon
Blastozoa
Image
Blastoids.jpg
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Commons category
Blastoidea
taxon rank
class
taxon name
Blastoidea
taxon common name
海蕾
Sources (4)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Die Knospenstrahler (Blastoidea von Altgr. Βλαστός ‚Stiel‘) sind eine ausgestorbene Klasse innerhalb des Stammes der Stachelhäuter (Echinodermata) und sind mit den noch heute lebenden Seelilien und Haarsternen (Klasse Crinoidea, Unterstamm Crinozoa) entfernt verwandt. In der Systematik werden die Knospenstrahler mit etwa 80 Gattungen zusammen mit den anderen ausgestorbenen Klassen Eocrinoidea, Cystoidea (Beutelstrahler), Paracrinoidea und im Unterstamm zusammengefasst. Die Herkunft der Knospenstrahler ist unklar, eine Abstammung von den Eocrinoidea oder ordovizischen Cystoidea wird in Erwägung gezogen. Ab dem Silur waren beide Hauptgruppen ( und ) vertreten. Die Fissiculata waren im Devon und Unterkarbon formenreich, ihre Hauptblütezeit hatten sie im Perm. Die Spiraculata wurden im Devon immer formenreicher und hatten ihre Hauptblütezeit im Unterkarbon. Nur wenige Nachzügler reichten bis in das Perm. Die meisten Blastoideen hatten – wie die Crinoideen – eine auf einem Stiel sitzende Körperkapsel (Theka), die aus Täfelchen bestand und einen starren Panzer bildete. Typisch für die Blastoideen waren die Hydrospiren, ein charakteristisches System von (vermuteten) Atemöffnungen im oberen Bereich der Theka. Auf der Theka waren viele, im Wesentlichen aus zwei alternierenden Plattenreihen bestehende befestigt. Deckplättchen, Stielglieder und Brachiolenplättchen lösten sich nach dem Tod des Individuums rasch von der Theka und wurden oft isoliert eingebettet. Sie sind von den entsprechenden Elementen der Crinoideen kaum zu unterscheiden und werden meist fälschlicherweise als „Crinoideen-Schill“ angesprochen. Besonders häufig sind sie im Unterkarbon von Nordamerika und im Perm der Insel Timor zu finden.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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