Skip to content
EntityQ108441· pop 12· linked from 31 articles

Boleslaw Barlog

Sign in to save

Also known as Boleslaw Stanislaus Barlog

German theatre director and film director (1906-1999)

Person · Open Library

Works
3

Top works

  • Erinnerungen an Ernst Reuter
  • Biografie eines Theaters;: Ein halbes Jahrhundert Schlosspark-Theater Berlin (German Edition)
  • Theater, lebenslänglich

via Open Library + Wikidata

Film & TV

Known for

  • Nein, ich gebe niemals auf! — Self1985
  • Zeugen des Jahrhunderts — Self1979
  • Die Montagsmaler — Self1974

via TMDB

Described at

Deutsche Oper Berlin

deutscheoperberlin.de →

Boleslaw (Stanislaus) Barlog, geboren am 28. März 1906 in Breslau, arbeitete bis 1933 als Regieassistent bei Karl Heinz Martin und Heinz Hilpert an der Berliner Volksbühne. Seine Stellung verlor er jedoch 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Über Gelegenheits-Jobs als Bademeister am Wannsee und als Mitarbeiter bei den Olympischen Spielen 1936 fand er Zugang zur Filmarbeit. 1937 begann er erneut als Regieassistent, diesmal bei der UFA unter den Regisseuren Wolfgang Liebeneiner und Helmut Käutner. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches trug er 1945 ab Kriegsende inmitten der Trümmer Berlins zum Wiederaufbau der Theaterlandschaft bei: Zunächst durch Aufführungen in alten Kinos, dann mit der Wiedereröffnung des Schlossparktheaters. Schließlich übernahm er auch die Intendanz des Schillertheaters. Als Generalintendant der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin war Barlog bis 1972 tätig und inszenierte während dieser Zeit mehr als 100 Stücke. Er war erfolgreich vor allem mit zeitgenössischen Stücken und einer der ersten, die Samuel Beckett in Deutschland spielten. Ebenso wird er als Entdecker von Edward Albee ( Wer hat Angst vor Virginia Woolf? ), John Osborne ( Blick zurück im Zorn ) und Dylan Thomas ( Unter dem Milchwald ) für das Theater geschätzt, Stücke, die er selbst inszenierte und die ebenso im Gedächtnis blieben wie Zuckmayers Hauptmann von Köpenick und Des Teufels General oder Das Tagebuch der Anne Frank und Jean Genets Der Balkon . Neben dem Theater widmete sich Barlog auch immer wieder der Oper und inszenierte u. a. an der Deutschen Oper Berlin 1963 La bohème , 1968 Der Wildschütz , 1969 Tosca , 1971 Manon Lescaut , 1974 Eugen Onegin und 1980 Don Pasquale , in Hamburg Die lustigen Weiber von Windsor , in Mannheim Don Giovanni , in Stuttgart Rigoletto und in Wien Salome und Lucia di Lammermoor . Boleslaw Barlog wurde vielfach ausgezeichnet u. a. mit dem Kunstpreis der Stadt Berlin, dem Max Reinhardt-Ring, dem Bundes-Verdienstkreuz oder der Pro-Arte-Medaille. Seit 1963 war er Mitglied der Berliner Akademie der Künste. Er starb am 17. März 1999 in Berlin. Um unsere Webseite möglichst nutzer innenfreundlich zu gestalten, haben wir u.a. soziale Medien auf unserer Webseite eingebettet. Dies ermöglicht Ihnen mit nur wenigen Klicks Inhalte im entsprechenden Netzwerk mit Ihren Lieben teilen zu können. Ebenso nutzen wir eine anonymisierte Tracking-Technologie, welche uns Informationen zu z. B. dem Nutzer innenverhalten, aber auch zur Effektivität & Ergonomie unserer Webseite gibt. Hierfür nutzen wir auch Dienste, welche ihren Sitz außerhalb der Europäischen Union haben können (insbesondere in den USA), wo das Datenschutzniveau geringer sein kann als in Deutschland.

Excerpt from a page describing this subject · 7,190 chars · not written by Vinony

Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Stanislaus
Gender
male
Citizenship
Germany
Place of birth
Wrocław
Place of death
Berlin
Occupation
bookseller
Languages spoken
German
Image
Fotothek df pk 0000043 016 Porträt.jpg
Show 7 more facts
Commons category
Boleslaw Barlog
date of birth
1906-03-28
date of death
1999-03-17
birth name
Boleslaw Stanislaus Barlog
Sources (5)

via Wikidata · CC0