Wikidata facts
- Instance of
- chess opening
- Subclass of
- Open Game
- Named after
- bong
- Sport
- chess
- Image
- Bongcloud Attack.png
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- Portable Game Notation
- Ke2?
- Stack Exchange tag
- chess.stackexchange.com/tags/bongcloud
- position in Forsyth-Edwards Notation
- rnbqkbnr/pppp1ppp/8/4p3/4P3/8/PPPPKPPP/RNBQ1BNR b kq - 1 2
Sources (1)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Der Bongcloud-Angriff ist eine unkonventionelle Schacheröffnung, bei der der König im zweiten Zug bewegt wird. Die klassische Variante besteht aus den Zügen: 1. e2–e4 e7–e52. Ke1–Ke2 Das Bewegen des Königs nach e2 verletzt gängige Prinzipien der Eröffnungstheorie. Die Dame und der weißfeldrige Läufer werden in ihrer Bewegung eingeschränkt und Weiß verliert das Recht zu rochieren, was nachhaltig die Sicherheit des weißen Königs schwächt. Außerdem geht durch das Zurückziehen des Königs auf e1 Zeit für die Entwicklung verloren. Das Fehlen positiver Auswirkungen auf die Stellung von Weiß ist ein Grund dafür, dass der Bongcloud-Angriff, im Gegensatz zu anderen seltenen Schacheröffnungen, in ernsthaften Spielen nicht verwendet wird. Er kann jedoch auch gespielt werden, um dem Gegner einen leichten Vorteil einzuräumen, ähnlich 1. Sf3 … 2. Sg1. oder als Ausdruck der Respektlosigkeit gegenüber dem Gegner. Der Bongcloud-Angriff wird als scherzhafte Eröffnung betrachtet, die meistens in Verbindung mit Schachhumor im Internet steht. Live-Streamer wie Großmeister Hikaru Nakamura haben die Eröffnung in Online-Schachspielen, auch gegen Gegner auf hohem Niveau, genutzt. Auch der Schachweltmeister Magnus Carlsen hat den Bongcloud-Angriff gespielt. Eine erweiterte Variante des Bongcloud-Angriffs hat zum Ziel, dass König und Dame ihre Positionen tauschen. Ein möglicher Ablauf hierzu wäre 1. c3 d5 2. Da4 Sc6 3. Dh4 Sf6 4. f3 e5 5. Kd1 d4 6. De1, womit das Manöver abgeschlossen ist. Nach dieser Sequenz steht Weiß um etwa fünf Bauerneinheiten schlechter.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA