Skip to content
EntityQ101111977· pop 17· linked from 537 articles

Bongcloud-Angriff

Sign in to save

Also known as Bongcloud Opening, 1. e4 e5 2. Ke2

Eröffnung im Schach

Wikidata facts

Instance of
chess opening
Subclass of
Open Game
Named after
bong
Sport
chess
Image
Bongcloud Attack.png
Show 3 more facts
Portable Game Notation
Ke2?
position in Forsyth-Edwards Notation
rnbqkbnr/pppp1ppp/8/4p3/4P3/8/PPPPKPPP/RNBQ1BNR b kq - 1 2
Sources (1)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Der Bongcloud-Angriff ist eine unkonventionelle Schacheröffnung, bei der der König im zweiten Zug bewegt wird. Die klassische Variante besteht aus den Zügen: 1. e2–e4 e7–e52. Ke1–Ke2 Das Bewegen des Königs nach e2 verletzt gängige Prinzipien der Eröffnungstheorie. Die Dame und der weißfeldrige Läufer werden in ihrer Bewegung eingeschränkt und Weiß verliert das Recht zu rochieren, was nachhaltig die Sicherheit des weißen Königs schwächt. Außerdem geht durch das Zurückziehen des Königs auf e1 Zeit für die Entwicklung verloren. Das Fehlen positiver Auswirkungen auf die Stellung von Weiß ist ein Grund dafür, dass der Bongcloud-Angriff, im Gegensatz zu anderen seltenen Schacheröffnungen, in ernsthaften Spielen nicht verwendet wird. Er kann jedoch auch gespielt werden, um dem Gegner einen leichten Vorteil einzuräumen, ähnlich 1. Sf3 … 2. Sg1. oder als Ausdruck der Respektlosigkeit gegenüber dem Gegner. Der Bongcloud-Angriff wird als scherzhafte Eröffnung betrachtet, die meistens in Verbindung mit Schachhumor im Internet steht. Live-Streamer wie Großmeister Hikaru Nakamura haben die Eröffnung in Online-Schachspielen, auch gegen Gegner auf hohem Niveau, genutzt. Auch der Schachweltmeister Magnus Carlsen hat den Bongcloud-Angriff gespielt. Eine erweiterte Variante des Bongcloud-Angriffs hat zum Ziel, dass König und Dame ihre Positionen tauschen. Ein möglicher Ablauf hierzu wäre 1. c3 d5 2. Da4 Sc6 3. Dh4 Sf6 4. f3 e5 5. Kd1 d4 6. De1, womit das Manöver abgeschlossen ist. Nach dieser Sequenz steht Weiß um etwa fünf Bauerneinheiten schlechter.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA