Key facts
- Settlement AL.type
- mu
- Settlement AL.official_name
- Bradashesh
- Settlement AL.image_skyline
- File:Shijon, Albania.jpg
- Settlement AL.image_caption
- An image of Shijon, an administrative unit within Bradashesh
- Settlement AL.county
- Elbasan
- Settlement AL.municipality
- Elbasan
- Settlement AL.population_as_of
- 2011
- Settlement AL.population_unit
- 10700
- Settlement AL.area_code
- 0583
via Wikipedia infobox
Wikidata facts
- Country
- Albania
- Located in
- Elbasan District
- Population
- 10700
- Time zone
- UTC+01:00
- Licence plate code
- EL
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- Commons category
- Bradashesh
- postal code
- 3009
Sources (3)
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Article · Deutsch
Bradashesh (albanisch auch Bradasheshi) ist ein Dorf in Mittelalbanien westlich der Stadt Elbasan in der gleichnamigen Gemeinde (bashkia). Der Ort war bis Sommer 2015 Zentrum der gleichnamigen Gemeinde (komuna), welche 10.700 Einwohner hatte (2011) und noch 16 weitere Ortschaften umfasste: Balëz Lart, Balëz Poshtë, Kusarth, Kozan, Karakullak, Letan, Rrila, Shtëmaj, Ulen, Katund i ri, Fikas, Patresh, Shënmehill, Shijon, Reçan und Gurabardh. Als westliche Nachbargemeinde Elbasans handelte es sich um die zweitgrößte im aufgelösten Kreis Elbasan. Bradashesh liegt gleich nördlich des großen Industrieareals Stahl der Partei, das während der stalinistischen Herrschaft des Landes unter Enver Hoxha erbaut worden war. Der Ort befindet sich am Nordrand des breiten Tals des Shkumbin-Flusses. Bis zum Stadtzentrum von Elbasan sind es wenig mehr als vier Kilometer. Zwischen Ort und Fluss liegt das große Industrieareal. Der ehemals größte metallurgische Betrieb des Landes mit einem maximalen Ausstoß von 600.000 Tonnen Stahl pro Jahr beschäftigte bis zum Niedergang 1990 etwa 12.000 Arbeiter und verschmutzte die Umwelt des Tals stark. Viele Dörfer der Gemeinde sind im Hügelland nördlich des Ortes verstreut. In Bradashesh kommen verschiedene Verkehrsachsen zusammen: die Straße von Tirana über den Krraba-Pass und Elbawsan nach Korça (SH3) sowie die wichtige West-Ost-Verbindung von Durrës über Rrogozhina nach Elbasan (SH7) und weiter zur nordmazedonischen Grenze, die auch Teil des internationalen Paneuropäischen Verkehrskorridors VIII ist. Dieser Route entlang dem Flusslauf des Shkumbin folgt auch die längste Eisenbahnlinie Albaniens von Durrës nach Pogradec, die Bradashesh am Südrand passiert (vgl. Bahnstrecke Peqin–Elbasan). Antiker Vorläufer dieser West-Ost-Achse war die Via Egnatia. Aus dieser Zeit zeugen in Bradashesh noch Überreste der Pferdewechselstation Mutatio Ad Quintum, eine größere Anlage mit Thermen vermutlich aus der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
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