Wikidata facts
- Country
- Germany
- Country of origin
- France
- Mass
- 522
- Manufacturer
- Astrium
- Official website
- www.gfz-potsdam.de/en/section/geomagnetism/infrastructure/gfz-satellite-mission-champ
- Image
- CHAMP concept.png
- Height
- 0.750
- Width
- 1.621
- Length
- 8.333
- Significant event
- atmospheric entry
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- UTC date of spacecraft launch
- 2000-07-15
- space launch vehicle
- Kosmos-3M
- time of object orbit decay
- 2010-09-19
- powered by
- solar cell panel
- type of orbit
- low Earth orbit
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Article · Deutsch
CHAMP (CHAllenging Minisatellite Payload) war ein deutscher Kleinsatellit, der am 15. Juli 2000 von einer Kosmos-Rakete vom Kosmodrom Plessezk aus in eine polarnahe 454 km hohe Umlaufbahn gestartet wurde. Der Satellit hatte eine Masse von 522 kg und war 8,33 m lang (4,04 m davon der Ausleger für die Magnetfeldsensoren) und war ursprünglich für eine Lebensdauer von fünf Jahren ausgelegt. Am 19. September 2010 – nach mehr als dem doppelten der eigentlichen Missionszeit – verglühte CHAMP beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. CHAMP vermaß das Magnet- und Schwerefeld der Erde und sammelte präzise Informationen über globale Temperatur- und Wasserdampfverteilungen. Diese wurden mit der innovativen GPS-Radiookkultationsmethode zur Atmosphärenfernerkundung ermittelt. Das Erdmagnetfeld löste CHAMP mit einer Genauigkeit von etwa 0,5 Nanotesla auf. Zum Vergleich: Das Magnetfeld auf der Erdoberfläche beträgt ca. 30 µT. Das Schwerefeld erfasste der Satellit mit einer Präzision von ca. 0,0005 µm/s², entsprechend einer detektierbaren Höhenvariation von 1 mm. Zum Vergleich: die Erdbeschleunigung auf der Oberfläche beträgt fast 10 m/s². Die Ortsauflösung beträgt zwischen 100 und 200 km. Das GeoForschungsZentrum Potsdam leitete die CHAMP-Mission. Weitere Projektpartner waren: * Jena-Optronik (Bau des Satelliten zusammen mit Astrium Friedrichshafen und Rostock) * (Start) * DLR Oberpfaffenhofen (Satellitenkontrollzentrum) Partner, die sich mit Nutzlasten beteiligten: * NASA, JPL (GPS-Empfänger) * CNES, ONERA (Beschleunigungssensor) * AFRL, USAF (Digitales Ionendriftmeter, DIDM, und Langmuirsonde) * Dänemarks Technische Universität (Sternsensoren)
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA