Skip to content
EntityQ48600· pop 10· linked from 84 articles

Also known as Challenging Minisatellite Payload

Forschungssatellit

Wikidata facts

Country
Germany
Country of origin
France
Mass
522
Manufacturer
Astrium
Image
CHAMP concept.png
Height
0.750
Width
1.621
Length
8.333
Significant event
atmospheric entry
Show 5 more facts
UTC date of spacecraft launch
2000-07-15
space launch vehicle
Kosmos-3M
time of object orbit decay
2010-09-19
type of orbit
low Earth orbit
Sources (6)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

CHAMP (CHAllenging Minisatellite Payload) war ein deutscher Kleinsatellit, der am 15. Juli 2000 von einer Kosmos-Rakete vom Kosmodrom Plessezk aus in eine polarnahe 454 km hohe Umlaufbahn gestartet wurde. Der Satellit hatte eine Masse von 522 kg und war 8,33 m lang (4,04 m davon der Ausleger für die Magnetfeldsensoren) und war ursprünglich für eine Lebensdauer von fünf Jahren ausgelegt. Am 19. September 2010 – nach mehr als dem doppelten der eigentlichen Missionszeit – verglühte CHAMP beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. CHAMP vermaß das Magnet- und Schwerefeld der Erde und sammelte präzise Informationen über globale Temperatur- und Wasserdampfverteilungen. Diese wurden mit der innovativen GPS-Radiookkultationsmethode zur Atmosphärenfernerkundung ermittelt. Das Erdmagnetfeld löste CHAMP mit einer Genauigkeit von etwa 0,5 Nanotesla auf. Zum Vergleich: Das Magnetfeld auf der Erdoberfläche beträgt ca. 30 µT. Das Schwerefeld erfasste der Satellit mit einer Präzision von ca. 0,0005 µm/s², entsprechend einer detektierbaren Höhenvariation von 1 mm. Zum Vergleich: die Erdbeschleunigung auf der Oberfläche beträgt fast 10 m/s². Die Ortsauflösung beträgt zwischen 100 und 200 km. Das GeoForschungsZentrum Potsdam leitete die CHAMP-Mission. Weitere Projektpartner waren: * Jena-Optronik (Bau des Satelliten zusammen mit Astrium Friedrichshafen und Rostock) * (Start) * DLR Oberpfaffenhofen (Satellitenkontrollzentrum) Partner, die sich mit Nutzlasten beteiligten: * NASA, JPL (GPS-Empfänger) * CNES, ONERA (Beschleunigungssensor) * AFRL, USAF (Digitales Ionendriftmeter, DIDM, und Langmuirsonde) * Dänemarks Technische Universität (Sternsensoren)

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

Available in 10 languages

via Wikidata sitelinks · CC0