Charles Brent
Sign in to saveAlso known as Charles Henry Brent, Charles H. Brent
American Episcopal bishop and Army chaplain
Person · Open Library
- Works
- 13
Top works
- Ex-meridian altitude tables, declination (O⁰-70⁰)
- Ex-meridian altitude tables, declination (0⁰ -70⁰ )
- Sixth Sense
- With God in the World
- Ex-meridian altitude tables, declination (0 ̊-70 ̊)
via Open Library + Wikidata
Music · MusicBrainz
- Type
- Person
- Gender
- Male
- Origin
- United States
Discography
- Kevin Drumm / Brent Gutzeit1999
- Mosquito Dream1999
- Freedom From the Grey City2002
- Soul Music2002
- Two Months2002
- Deselm2003
- Dirty Water2003
- Gas Money2003
- Losing Every Day2003
- Organ Study2003
via MusicBrainz · CC0
Recent publications · Crossref
5 total works indexed
- SciPy 1.0: fundamental algorithms for scientific computing in Python
· 2020 · cited 36,562x
- The Pittsburgh sleep quality index: A new instrument for psychiatric practice and research
· 1989 · cited 29,226x
- Human-level control through deep reinforcement learning
· 2015 · cited 23,789x
- Array programming with NumPy
· 2020 · cited 23,494x
- Reproducible, interactive, scalable and extensible microbiome data science using QIIME 2
· 2019 · cited 20,908x
via Crossref · CC0
Described at
Charles Brent – Krimpedia – das Kriminologie-Wiki
krimpedia.de →Bischof Charles H. (Henry) Brent ( 9.4.1862 in Newcastle, Ontario, Kanada - gest. 27.3.1929 in Lausanne) war eine Schlüsselfigur in der Geschichte des Drogenproblems und der Drogenbekämpfung - und insbesondere einer der Väter des War on Drugs avant la lettre . Auf den Philippinen begann Brent einen Kreuzzug gegen das Opium, den er später auf das asiatische Festland ausdehnte und dessen Globalisierung er tatkräftig beförderte und begleitete. Dabei kamen ihm seine vielfältigen internationalen Kontakte und langjährige Freundschaften insbesondere mit Howard Taft und General John J. Pershing zugute. Brent prägte mehr als jeder andere die Arbeit des dreiköpfigen Philippinischen Opium-Komitees, das am 13.08.1903 in Manila zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkam, am 17.08. nach Hongkong zu seiner Rundreise durch die Region aufbrach, während der bis zum 5.02.1904 Daten über den Umgang mit der Opiumfrage in auch noch in Japan, Formosa, Schanghai, Saigon, Singapur, Burma, Java und auf den Philippinen erhoben wurden, vom 8.02. - 15.03.1904 täglich von 10-13 Uhr für die Auswertung zusammenkam und schließlich den Bischof selbst den Bericht verfassen ließ. Spätere Beobachter stellten fest, dass der Bericht (erste Druckfassung anscheinend erst 1905) eher von der Weltanschauung des Bischofs als von den erhobenen Fakten getragen war. Jedenfalls überzeugte Brent den US-Präsidenten Theodore Roosevelt, als er in einem persönlichen Brief vom 24.07.1906 die These aufstellte, dass sich kein Land allein ausreichend vor dem Import von Opium schützen könne - nur vereintes Vorgehen verspreche Erfolg. Und er wies auch darauf hin, dass der Zeitpunkt für ein gemeinsames Vorgehen der großen Mächte günstig sei: habe in Großbritannien doch gerade die seit Mitte des 19. Jahrhunderts gegen den anglo-indo-chinesischen Opiumhandel agitierende Liberal Party die Unterhauswahlen gewonnen und mache das Land damit endlich zu einem Partner von Anti-Opium-Kampagnen in Asien. Insofern war das Jahr 1906 auch ein entscheidender Ausgangspunkt - eine Bedingung der Möglichkeit - für den nunmehr schon über hundertjährigen weltweiten Drogenkrieg. Denn nun hatten die USA mit ihren geopolitischen Interessen nicht nur die (zum Teil von den evangelikalen Missionsgesellschaften beeinflusste) öffentliche Weltmeinung und die chinesische Regierung auf ihrer Seite, sondern auch die damalige Weltmacht Großbritannien und damit genug Verhandlungsmacht, um auch Gegner der Prohibition wie die Niederlande, das Deutsche Reich, die Türkei, Serbien und viele andere vor der Weltöffentlichkeit unter Druck zu setzen und an den Konferenztisch zu zwingen. Schon Brents Komitee-Bericht hatte erklärt, dass selbst die darin empfohlene philippinische Opiumprohibition wegen der Schmuggelproblematik nur dann Erfolg verspreche, wenn sich auch die Nachbarn der Philippinen zu einer Anti-Opium-Politik entschließen könnten. Entsprechende Maßnahmen wurden unter britischem Einfluss etwa in Malaya ergriffen (Commission on Opium, 1907). Die Opiumfarmen von Singapur, Penang und Malakka wurden zum 31.12.1909 geschlossen und vom Government Monopolies Department übernommen, das sie dann mit dem klaren Ziel der "gradual suppression of opium-smoking in these territories" wieder eröffnete. Auch in China wurden seit dem kaiserlichen Edikt von 1906 erneut große Anstrengungen zur Unterdrückung des Opiums unternommen. Das Ten-Year-Agreement zwischen London und Peking (1907) verpflichtete Großbritannien, seine Opium-Exporte nach China innerhalb von 10 Jahren völlig einzustellen (Januar 1908-Dezember 1917). China verpflichtete sich im Gegenzug, binnen desselben Zeitraums sämtlichen Opiumanbau zu eliminieren. Die darauf folgende chinesische Anti-Drogen-Kampagne galt später als “the most successful of all the Manchu reforms.” Auf Formosa (heute: Taiwan), das seit 1895 von China auf Japan übergegangen war, beschritt man nun ebenfalls den Weg der Prohibition. Ein sofortiges Verbot hielt man zwar für "inhumane, if not crim
Excerpt from a page describing this subject · 10,022 chars · not written by Vinony