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Charles Crodel

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Also known as Carl Crodel, Karl Crodel, Charlot Crodel

German artist (1894-1973)

Person · Open Library

Born
1894
Died
1973
Works
6

Top works

  • Charles Crodel
  • Charles Crodel, 1894-1973
  • Carl Crodel
  • Charles Crodel, 1894-1973
  • Ch. Crodel

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Country
US
Active from
1930-09-23
Active to
2004-06-10

via MusicBrainz · CC0

Described at

Charles Crodel (1894-1973) Werkverzeichnis baugebundene Arbeit

web.archive.org

Kurzbiographie Architekten Crodel über St. Jacobi (Hamburg) Literatur Werkstätten Konservatoren und Kunsthistoriker Verteiler Denkmalpflege Topographischer Sprungindex zum Werkverzeichnis Das topographisch geordnete Werkverzeichnis ist bei Lebzeiten von Charles Crodel (1894-1973) als Register der Bildtagebücher - die heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg liegen - begonnen und dann nach den Nachlaßunterlagen zur Erfassung sämtlicher baugebundener Werke ( Wandmalerei, Mosaik, Glas, Email, Textil, Keramik und Kunststoffe) ergänzt worden. Der vorliegende Index führt durch die als Microfichedition von Verlag Dr. Harald Fischer, Erlangen ( ), farbig reproduzierten Bildtagebücher des Zeitraumes 1918-1973. Indiziert sind 280 baugebundene Werke in 135 Orten. Hinzu kommen biographische Daten, Originaltexte und komplette Verglasungsbeschreibungen sowie ergänzende Aufsätze. Das Verzeichnis gibt eine vorläufige Übersicht über Werke in den Bundesländern Deutschlands , in Schweden und USA (UofL - Charles Crodel ( 1894 - 1973 ) papers ) ausgeführten, zerstörten oder begonnenen Projekte und verweist auf die Abbildungen und textlichen Tagebuchstellen der Crodel-Tagebücher 1918 - 1973 ( Archiv für Bildende Kunst im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg: ). Zusätzlich sind schwer erreichbare gedruckte Quellen eingeschaltet, die insbesondere den Hintergrund der laufenden Restaurierungen - also: technische Angaben und Interpretation - berücksichtigen. Die Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts dokumentiert derzeit die wichtigesten Werke. Charles Crodel als Maler der Klassischen Moderne ist jede Gegenwart von Bildformen getragen und eben auch durchformt, die sich dem "Gänsemarsch der Geschichte"entziehen. Es kann die Geste einer Fischerin auf dem Markt in Marseille sein oder ein österlicher Lammträger irgendwo in Attika, in dem die großen Themen der Kunst wieder lebendige Gestalt annehmen. Dergleichen gelebte Bilder malte Thomas Mann und die Lyrik Baudelaires. Und auch Architektur und Musik kennen solche erlebten und irgendwann wiederkehrenden Situationen. In Crodels "Improvisationen über Leben und Tod", seiner Wandmalerei im Musikraum der Burse zur Tulpe der Universität Halle von 1928/1929, verflechten geborstene Baumstümpfe und Schützengrabensituationen des Ersten Weltkrieges den Zyklus der Lebensrhythmen mit Bildformen der "pinturas negras" von Francisco Goya (1746-1828), während Gerhard Marcks mit seiner dazugesetzten Bronzeplastik "Wandler" (nicht im Werkverzeichnis GM) das Durchschreiten situativer Wiederholungen selbst ins Bild brachte. Und als Crodel 1932 im Zuge der von der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein durchgeführten nicht historisierenden sondern modernen Restaurierung Bad Lauchstädts auf dem Bühnenbild des Goethe-Theaters in Bad Lauchstädt das Bild eines Verkrüppelten direkt neben den Orpheus setzte, passte dieses Bildkonzept nicht in die Pläne der von Weimar her auf das Reich zugreifenden nationalsozialistischen Kulturpolitik. Daher erlitt Crodels Werk im Sommer 1933 die groß inszenierte Kunstverbrennung in Bad Lauchstädt, die Verbrennung der Arbeiten seiner Klassen auf dem Burghof der Kunstgewerbeschule in Halle und auch in Berlin stand Crodels Werk im Zentrum anhaltender öffentlicher Auseinandersetzung. Als im Zuge der Abstraktionswelle nach dem Zweiten Weltkrieg wiederum Verdrängungsprozesse anliefen, hat Crodel in den damals bestehenden beiden deutschen Staaten die gemeinsame Vergangenheit in christliche Motive eingeflochten, das Leiden in den Konzentrationslagern ("Geschichte des Petrus", St. Petri, Magdeburg, 1970) wie die Feuer des Bombenkrieges (Vorhöllenbilder, St. Katharinen, Frankfurt am Main). Crodel kannte als Vorstandsmitglied des Jenaer Kunstvereins und der 1934 verbotenen Arbeitsgemeinschaft der Juryfreien Kunstausstellung und als Betreuer ihrer Sammlung in Berlin die abstrakte Malerei genau, sah allerdings angesichts der kaum zurückliegenden Kriege sowohl nach 1918 wie nach 19

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Commons category
Charles Crodel
date of birth
1894-09-16
date of death
1973-11-28
name in native language
Charles Crodel
birth name
Fritz Charles David Crodel
Sources (7)

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Works in European collections

2 objects attributed to Charles Crodel, held across European museums, libraries & archives · via Europeana

Available in 6 languages

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