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Kollodium
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thumb|Alfred Stieglitz, , collodion print by Frank S. Herrmann Collodion is a flammable, syrupy solution of nitrocellulose in ether and alcohol. There are two basic types: flexible and non-flexible. The flexible type is often used as a surgical dressing or to hold dressings in place. When painted on the skin, collodion dries to form a flexible nitrocellulose film. While it is initially colorless, it discolors over time. Non-flexible collodion is often used in theatrical make-up. Collodion was also the basis of most wet-plate photography until it was superseded by modern gelatin emulsions.

Wikidata facts

Subclass of
solution
Has part
ethanol
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subject has role
explosive chemicals
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Kollodium (von Collodium – griechisch-lateinisch, altgriechisch κολλώδης kollṓdēs, deutsch ‚leimartig‘; zu κόλλα kólla, deutsch ‚Leim‘) ist eine zähflüssige Lösung aus Kollodiumwolle in einer Mischung aus Ether und Alkohol (1:2). In der Medizin findet es Verwendung als Verschlussmittel für kleinere Wunden und zur Herstellung von Hühneraugen- und Warzentinkturen. Ebenso wird es in der und der fotografischen Industrie sowie bei der Herstellung von Sprenggelatine und Klebstoffen eingesetzt. Kollodium ist mischbar mit Alkohol, Aceton oder der gleichen Menge Ether. Zur Identitätsprüfung kann man 5 ml der Probe mit 20 ml Wasser verschütteln, dann scheidet sich eine flockige, an den Wänden haftende weiße Masse ab. Weiterhin findet Kollodium in der Maskenbildnerei Verwendung – zum Beispiel zur Herstellung von Narben. Seit Jahrzehnten wird Kollodium als für die Ableitung von elektrischen Biosignalen in der Elektrophysiologie und über längere Perioden von mehreren Tagen in der Epilepsie- und verwendet.Die Entfernung von der Haut erfolgte früher mit Aceton (Nagellackentferner), heute wird jedoch aus Hautverträglichkeitsgründen eine nahezu geruchsfreie Removerflüssigkeit auf öliger Basis verwendet. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Kollodium von Frederick Scott Archer verwendet, um das Nass-Kollodium-Verfahren zu entwickeln, mit dem in der Frühzeit der Fotografie lichtempfindliche Platten hergestellt wurden. Bei Milchviehausstellungen in der Schweiz ist Kollodium (max. 8 %) zum Verkleben der Zitzen erlaubt, um einen ungewollten Milchaustritt während einer Show zu verhindern. Kollodium wird bei Mensch und Tier manuell entfernt. In hartnäckigen Fällen kann ein Kollodiumentferner mit Inhaltsstoffen wie Ethylacetat (Essigsäureethylester), Petroleum Destillate, Isopropanol (Isopropylalkohol), Isopropylmyristat (Myristinsäureisopropylester), zur Anwendung kommen.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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