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Als Querlenker werden bei der Einzelradaufhängung an Kraftfahrzeugen quer zur Fahrtrichtung angeordnete Lenker bezeichnet. Sie führen den Radträger annähernd in vertikaler Richtung und übertragen die Querkräfte zwischen Rad und Fahrzeugkörper. Zum Übertragen der Längskräfte sind entweder zusätzliche Bauteile erforderlich oder die Lenker sind flächig (Dreiecks- oder Trapezlenker) ausgeführt, so dass sie breit am Fahrzeugkörper und bei nicht gelenkten Rädern auch am Radträger gelagert werden. Im Falle von Querlenkern werden in der Regel wenigstens zwei Stück je Rad verwendet, um eine günstige Kinematik zu gewährleisten. Die praktische Ausbildung kann in Gestalt einer Doppelquerlenkerachse, als MacPherson-Federbein-Radaufhängung oder als Mehrlenkerachse erfolgen. Mitunter übernimmt auch eine Querblattfeder die Funktion des zweiten Querlenkers (Trabant, Wartburg 311, Panhard 24, Ford P4), oder Quer- und Längslenker werden miteinander kombiniert (Rover P6, Glas 1004). Zu den wenigen Automobilen, die an der Vorderachse mit nur einem Querlenker je Rad auskommen müssen, zählt das Goggomobil. Ein Querlenker zur Querführung einer Starrachse ist der in einer vertikalen Ebene drehende Panhardstab (letztes Bild). * Dreiecks-Querlenker eines Pkw * Radführung mit zwei Querlenkern * Dreiecks-Querlenker (1) eines angetriebenen linken Vorderrades mit MacPherson-Federbein (nur zum Teil sichtbar) * Schematische Darstellung der Radaufhängung des vorigen Bildes; hier mit zweiteiligem Querlenker (dunkelblau und magenta), der andere Querlenker ist als Federbein (gelb) ausgebildet, das die Funktion der Radaufhängung mit übernimmt. * Starre Pkw-Hinterachse mit Panhardstab
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