File:Detail._Cornucopia._Marble_statue_of_deified_empress_Livia,_holding_a_cornucopia,_42-52_CE._Acquired_in_1842_CE_in_Theatre_of_Falerii,_Italy._Altes_Museum,_Berlin,_Germany.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons
Füllhorn
Sign in to saveAlso known as horn of plenty, horn of Amaltheia
mythologisches Symbol des Glückes
A cornucopia, also known as the horn of plenty, is a horn-shaped container overflowing with produce, flowers, or nuts that symbolized abundance and nourishment in classical antiquity. It matters as a cultural symbol that represented prosperity and plenty in ancient Greek and Roman societies, often appearing in artwork and statues from that era.
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Das Füllhorn oder lateinisch Cornucopia (altgriechisch κέρας Ἀμαλθείας keras Amaltheias „Horn der Amaltheia“, lateinisch cornu copiae „Horn der Fülle“) ist ein mythologisches Symbol des Glückes. Es ist mit Blumen und Früchten gefüllt und steht für Fruchtbarkeit, Freigebigkeit, Reichtum und Überfluss. Das Füllhorn ist ein trichter- oder tütenförmiger Flechtkorb, der vor allem zur Weinlese Verwendung gefunden haben dürfte. In der griechischen Mythologie gehörte das Füllhorn zuerst zu der mythischen Ziege Amaltheia, die damit Zeus aufzog, wird dann aber auch von den Gottheiten der Erde Gaia, des Friedens Eirene, des Schicksals Tyche (Fortuna) und des Reichtums Plutos verwendet. Von den alttestamentlichen Figuren ist es dann vor allem der Prophet Joel, der mit einem Füllhorn gezeigt wird. In der Darstellung der vier Jahreszeiten wird das Füllhorn vor allem der Erntezeit Herbst zugeordnet. Das Füllhorn kann aber auch, wie bei der Darstellung der römischen Flora, mit dem Frühling in Verbindung gebracht werden, weicht hier in neuzeitlichen Darstellungen aber dem Blumengebinde, wie bei Giuseppe Arcimboldos Flora (Ende 16. Jh.), Rembrandts Saskia als Flora (1634) und auch noch Louis-Marin Bonnets Tête de Flore (1769) oder der Countess Kaganek (1782) von Élisabeth Vigée-Lebrun. Schon Tizians (um 1515) hält jedoch nur wenige Knospen in den Händen.
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