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Also known as Der hochmütige, gestürzte und wieder erhabene Croesus

Oper von Reinhard Keiser

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Commons category
Croesus (Oper)
date of first performance
1730-12-06
language of work or name
German
publication date
1800-00-00
copyright status
public domain
form of creative work
opera
Sources (1)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Der hochmütige, gestürzte und wieder erhabene Croesus ist eine Barock-Oper in drei Akten von Reinhard Keiser. Das Libretto verfasste Lucas von Bostel nach dem italienischen Libretto Creso von Nicolò Minato. Bemerkenswert ist die erstmalige Verwendung des Chalumeau im Opernorchester. Die Oper wurde erstmals 1711 in der Oper am Gänsemarkt in Hamburg aufgeführt. 1730 erstellte Keiser eine grundlegend überarbeitete Neufassung. Das deutsche Libretto Bostels wurde bereits 1684 von Johann Philipp Förtsch erstmals vertont und in der Gänsemarktoper aufgeführt. Für die Beliebtheit des Themas spricht auch, dass die italienische Vorlage Minatos von 1678 von mehr als einem Dutzend Komponisten verwendet wurde, darunter Johann Adolf Hasse und Niccolò Jommelli. Wegen der hohen Qualität des Librettos ergänzte Keiser im Gegensatz zu vielen seiner anderen Opern keine italienischen Arien. Die Oper enthält auch in der Zweitfassung vergleichsweise wenige Da-capo-Arien. Meist werden kürzere freie Formen verwendet. Auffällig ist auch die große Zahl von Duetten. Für die Neufassung von 1730 ersetzte Keiser 37 Arien und bereicherte die Instrumentation. In drei Partien wurde die Stimmlage geändert: Die Rolle des Atis war ursprünglich für einen Bariton vorgesehen und nun für einen Sopranisten, die Partie des Halimacus sang statt eines Tenors ein Mezzosopran. Die Partitur der ursprünglichen Fassung ist nicht vollständig erhalten, weil die neuen Arien in die alte Partitur eingeklebt und dabei einige Seiten herausgeschnitten wurden.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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