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Daniel

File:Daniel_refuse_kingsfood.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Also known as Beltshazzar

Person aus der Hebräischen Bibel, Protagonist des Buches Daniel

AI overview

Daniel is a figure in the Hebrew Bible whose story is told in the Book of Daniel, which contains visions and accounts of his experiences as an exile in Babylon. The book matters because it has profoundly influenced Jewish and Christian theology, apocalyptic literature, and interpretations of prophecy throughout history.

AI-generated from the Wikipedia summary — may contain errors.

Wikidata facts

Given name
Daniel
Gender
male
Place of birth
Jerusalem
Place of death
Babylon
Occupation
prophet
Languages spoken
Akkadian
Image
Michelangelo Buonarroti 026.jpg
Significant event
Daniel in the lions' den
Said to be same as
Daniel in Islam
Show 13 more facts
canonization status
saint
date of birth
0700-00-00
date of death
0600-00-00
present in work
Susanna and the Elders
feast day
July 23
Commons category
Daniel (Biblical figure)
different from
Daniel
end of work period
0600-00-00
start of work period
0700-00-00
on focus list of Wikimedia project
Wikipedia:Vital articles/Level/4
not found in
Pauly–Wissowa
Sources (6)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Daniel (hebräisch דָּנִיּאֵל) ist die Hauptfigur des nach ihm benannten Buchs im Tanach. Danach war er ein jüdischer Apokalyptiker, Traumdeuter und Seher im babylonischen Exil, dem JHWH, Israels Gott, das apokalyptische Ende der Judäa beherrschenden Weltreiche und das folgende ewige Reich Gottes offenbarte. Das Buch gibt vor, im 6. Jahrhundert v. Chr. verfasst worden zu sein. Auf Basis eines Vergleiches des Inhalts mit tatsächlichen historischen Ereignissen gehen die meisten Exegeten heute von einer tatsächlichen , zumindest der hinteren Teile ab Kapitel 7 erst während der Konflikte der Makkabäer mit dem Seleukiden Antiochos IV. (167–164 v. Chr.) aus. Die dort geschriebenen Visionen kündigen dessen Untergang, den Beginn der Endzeit und die Auferstehung der gerechten Juden an. Ihre Autoren verknüpften diese Texte vermutlich mit älteren weisheitlichen Lehrerzählungen (Dan. 3-6 ), die nach Herbert Niehr im 5./4. Jh. v. Chr. eine selbstständige literarische Einheit darstellten. Vertreter einer frühen Entstehungszeit im 6. Jh. weisen darauf hin, dass das Buch Daniel ohne die späteren apokryphen Teile zur hebräischen Bibel, dem Tanach, gehört und Daniel schon von seinem Zeitgenossen Hesekiel zu den großen religiösen Persönlichkeiten neben Noah und Hiob zählt: „Wenn dann diese drei Männer im Lande wären, Noah, Daniel und Hiob, so würden sie durch ihre Gerechtigkeit allein ihr Leben retten, spricht Gott der HERR.“ (Hes 14,14.20 ). Jesus bezieht sich nach Mk 13,14 auf die im Buch Daniel enthaltene Prophezeiung eines (Dan 9,27 bzw. Dan 11,31 ); in der Fassung des Matthäusevangeliums (Mt 24,15 ) verbindet Jesus diesen Hinweis mit den Worten: „Wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel“. Das Buch Daniel gehört zur biblischen Apokalyptik und wurde als eines der letzten Bücher in den jüdischen Bibelkanon aufgenommen. Dort gehört es zu den Ketuvim („Schriften“), im christlichen Alten Testament dagegen zu den vier „großen“ Propheten. Die Visionstexte beeinflussten das Urchristentum. Sie wurden unter anderem im Messianismus und Millenarismus bedeutsam.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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