Daniele Ganser
Sign in to saveSwiss author, publicist, conspiracy theorist
Person · Open Library
- Born
- 29. August 1972, Lugano CH
- Works
- 14
Top works
- Gladio NATO's top secret stay-behind army, CIA terrorism in Western Europe, and the democratic failure to control secret services
- Imperium USA
- Le guerre illegali della NATO
- Los ejércitos secretos de la OTAN
- oi mystikoi stratoi tou nato
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Music · MusicBrainz
- Type
- Person
- Gender
- Male
- Origin
- Switzerland
- Active from
- 1972-08-29
via MusicBrainz · CC0
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- 92
- Total plays
- 9,469
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5 total works indexed
- Molecular mechanisms of cell death: recommendations of the Nomenclature Committee on Cell Death 2018
· 2018 · cited 5,855x
- Global incidence, prevalence, years lived with disability (YLDs), disability-adjusted life-years (DALYs), and healthy life expectancy (HALE) for 371 diseases and injuries in 204 countries and territories and 811 subnational locations, 1990–2021: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2021
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- Guidelines for the use and interpretation of assays for monitoring autophagy (3rd edition)
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- Genetic studies of body mass index yield new insights for obesity biology
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· 2016 · cited 3,832x
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Die Methode Ganser – Republik
Der Schweizer Historiker Daniele Ganser ist die Lichtgestalt einer Community, in der die Verschwörungstheorien blühen. Wie tickt er?
republik.ch →Der Schweizer Historiker Daniele Ganser ist die Lichtgestalt einer Community, in der die Verschwörungstheorien blühen. Sie trägt und stützt ihn – während er sich selber vornehm zurückhält. Im vergangenen Frühjahr fluteten Hassmails meinen Posteingang. In grosser Zahl trafen wütende Proteste ein, ich würde Herrn Dr. Daniele Ganser verleumden. Und als ich mich noch fragte, wie es kam, dass all diese Mails am selben Tag eintrafen, wies mich ein Bekannter auf einen Eintrag hin, den besagter Daniele Ganser auf seiner Facebook-Seite gepostet hatte: «Professor Michael Butter von der Universität Tübingen diffamiert mich immer wieder als ‹Verschwörungstheoretiker›, weil ich kritische Fragen zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und dort vor allem zum Einsturz von WTC7 stelle. Dazu ein Beitrag von Conrad Knittel aus dem Magazin Rubikon.» Der Eintrag und der verlinkte Artikel reagierten auf mein kurz zuvor veröffentlichtes Buch über Verschwörungstheorien . Darin beschreibe ich Daniele Ganser als Prototyp desjenigen Verschwörungstheoretikers, der vorgibt, nur Fragen zu stellen, implizit aber eine Verschwörungstheorie entwirft. Anhand eines Vortrags, den Ganser im Herbst 2014 gehalten hat – ironischerweise in einem Tübinger Hörsaal, in dem auch ich regelmässig unterrichte –, zeige ich, wie Ganser Verschwörungstheorien zu den Anschlägen des 11. September 2001 verbreitet. Er selbst bestreitet das und besteht darauf, dass er nur auf Ungereimtheiten in der offiziellen Version hinweise und eine neue Untersuchung fordere. Tatsächlich aber stellt Ganser Suggestivfragen, reisst Zitate und Bildquellen aus dem Zusammenhang und verschweigt alles, was nicht in sein Argument passt. Seine Ausführungen lassen nur den Schluss zu, dass die US-Regierung oder ein Teil von ihr hinter den Anschlägen steckt. Zwei Beispiele: Ganser weist immer wieder darauf hin, dass an 9/11 zwei Flugzeuge in Gebäude in New York flogen, aber drei Gebäude zusammenstürzten. Beim dritten Gebäude handelte es sich um WTC 7, ein kleineres Nebengebäude der Zwillingstürme des World Trade Center, das der offiziellen Untersuchung zufolge einstürzte, weil das Feuer der Twin Towers übergegriffen hatte. Ganser zeigt in seinen Vorträgen gerne ein kurzes Video des Einsturzes und zitiert dann einen Baustatiker, der erklärt, Symmetrie und Geschwindigkeit des Einsturzes würden darauf hindeuten, dass das Gebäude gesprengt worden sei. Ganser zeigt seinem Publikum aber nicht die vollständige Version des Videos, in der klar zu erkennen ist, dass das Gebäude keineswegs symmetrisch und auch nicht im freien Fall einstürzt. Und er zeigt auch nicht eines der Videos, welche den Einsturz von der anderen Seite des Gebäudes zeigen und auf denen man erkennt, wie schwer WTC 7 bereits beschädigt war. Ebenso häufig zeigt Ganser eine Collage. Darauf sieht man im Hintergrund das völlig verwüstete World-Trade-Center-Areal aus der Vogelperspektive – und im Vordergrund ein Foto des Passes von Satam al-Suqami, einem der Attentäter. Der Pass, so erklärt Ganser dann, sei noch am 11. September auf dem Bürgersteig vor dem World Trade Center gefunden worden, was im Publikum meist ungläubiges Lachen hervorruft. Schliesslich erscheint es als unmöglich, dass in der Trümmerwüste, die man auf der Collage sieht, irgendetwas gefunden werden konnte. Was Ganser verschweigt, ist, dass der Pass gefunden wurde, bevor die Türme einstürzten, als am Boden also noch praktisch keine Verwüstung herrschte. Ganser verschweigt auch, dass neben dem Pass des Attentäters weitere Pässe von Passagieren sowie andere Gegenstände gefunden wurden, die im Museum der 9/11-Gedenkstätte ausgestellt sind. Wie Ganser die Geschichte präsentiert, erscheint sie als vollkommen absurd, als dreiste Lüge, die – so die Suggestion – fabriziert wurde, um den Verdacht auf al-Suqami und von den wahren Tätern abzulenken. Anders als er vorgibt, ist Gansers Argumentation also weder wissenschaftlich noch offen, sondern hochgradig manipulativ
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