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Rauschunterdrückungsverfahren

Wikidata facts

Subclass of
noise reduction
Manufacturer
Rohm
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Commons category
Dbx (noise reduction)
start time
1974-00-00

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

dbx ist ein Rauschunterdrückungsverfahren für Audioaufnahmen, das vom mittlerweile zum Harman-Konzern gehörenden Unternehmen 1971 entwickelt wurde. Wie die meisten analogen Rauschunterdrückungssysteme arbeitet DBX nach dem Kompanderverfahren. Bei dbx wird hierfür das gesamte Frequenzspektrum des Audiosignals vor der Aufnahme im Verhältnis 2:1 komprimiert und bei der Wiedergabe im gleichen Verhältnis expandiert. Aufgrund des hohen Kompressionsfaktors bietet dbx eine Rausch- und Störgeräuschreduktion von bis zu 40 dB. Mit hochwertigen Tonbandgeräten ist somit eine Dynamik erreichbar, die selbst jene einer digitalen Aufzeichnung mit 16 Bit übersteigt. Im Unterschied zu manchen anderen Kompandersystemen, wie beispielsweise Dolby, erfolgt die Kompression und Expansion auf Basis einer linearen Kennlinie. Dadurch arbeitet das System pegelunabhängig – eine exakte Kalibrierung des Wiedergabepegels ist nicht erforderlich. Ursprünglich wurde dbx ausschließlich für den professionellen Markt entwickelt, um die Dynamik von hochwertigen Tonbandgeräten in Studios zu erhöhen. In der Anfangszeit existierte nur eine Variante von dbx, die daher auch nur den Namen dbx trug. Wenige Jahre später erkannte das Unternehmen, dass sich das System mit kleinen Modifikationen auch erfolgreich in Tonbandgeräten und Kassettenrecordern für den Heimgebrauch einsetzen lässt. Hierfür wurde dbx II entwickelt. Das ursprüngliche, für den professionellen Gebrauch vorgesehene dbx wurde zur eindeutigen Unterscheidung ab diesem Zeitpunkt als dbx I bezeichnet.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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