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De re aedificatoria

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De re aedificatoria

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work by Leon Battista Alberti

Book · Open Library

Author
Leon Battista Alberti
First published
1485
Editions
14
Subjects
Architecture, Early works to 1800, Building, ARQUITECTURA ROMANA, Architecture--early works to 1800, Architecture - early works, Na2515 .a3513 1988, 720

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Described at

arthistoricum.net: Albertis Architekturtheorie

arthistoricum.net zielt auf einen umfassenden Nachweis kunsthistorischer Publikationen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Aufsatzliteratur

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Albertis Traktat „De re aedificatoria” von ca. 1452, der 1485 erstmals gedruckt wurde, ist seine umfangreichste Schrift. Dieses Werk nimmt unverkennbar an Vitruvs seit dem Mittelalter bekannten Traktat über die Architektur Maß, wie sich u.a. darin kundtut, dass die Einteilung in zehn Bücher übernommen wurde. Richard Krautheimer hat die These aufgestellt, dass Albertis Traktat als Kommentar zu Vitruvs „Zehn Bücher über die Architektur” angesehen werden muss, wofür nicht nur der Aufbau des Werkes, sondern auch die Konzeption im einzelnen spricht. Zugleich beinhaltet Albertis „Kommentar“ aber auch eine Kritik an Vitruv, und zwar sowohl an der lückenhaften Überlieferung des Originals wie auch an diesem selbst. Ihm missfiel nicht nur das schlechte Latein, das Vitruv schrieb, sondern auch die seiner Ansicht nach nicht konsequente und logische Struktur des Textes. Daher gab er seinem Werk auch eine andere Anordnung. Nicht nach Gebäudeaufgaben strukturierte er die zehn Bücher, sondern nach den Prinzipien, auf die sich Architektur nach seiner Überzeugung gründet, nämlich Konstruktion, Funktion und Schönheit ( firmitas, utilitas und venustas) , Begriffe, die er zwar von Vitruv übernahm, aber anders als dieser zu den tragenden Prinzipien seiner Lehre machte. Ein anderer Punkt der Kritik an Vitruv resultierte aus den Inspektionen der antiken Bauwerke, die Alberti vorgenommen hatte und die ihm zu der Einsicht verholfen hatten, dass Vitruvs Angaben zu den einzelnen Elementen der Architektur nicht unbedingt zu trauen war. Aufgrund der Angaben zu zeitgenössischen Ereignissen, deren Zeuge er selbst gewesen war, ist davon auszugehen, dass Alberti an diesem umfangreichen Text ab ca. 1443 geschrieben hat. Matteo Palmieri gibt an, dass Alberti das Werk im Jahr 1452 Papst Nikolaus V. überreicht habe: „Leon Battista Alberti, ein Mann von scharfem Verstand und durchdringendem Geist und in den Künsten und Wissenschaften geschult, überreichte dem Papst seine ungemein kenntnisreichen Bücher von der Architektur.“ Die Baukunst und ihre Wirkung in der Öffentlichkeit waren um die Mitte des 15. Jahrhunderts zu wichtigen Gesprächsthemen der gelehrten Welt geworden. Zweifellos hatten gigantische Bauvorhaben wie die Errichtung der Kuppel des Florentiner Doms, der nach seiner Vollendung 1436 durch Papst Eugen IV. eingeweiht wurde, einen entscheidenden Anteil an dieser Diskussion. Neben Vitruv hat Alberti auch noch andere antike Textquellen ausgewertet und zitiert, darunter viele, die von den mit ihm befreundeten Humanisten in Florenz und Rom entdeckt und transkribiert worden waren. Wie schon bei den beiden früheren Traktaten bemühte sich Alberti nun bei der Architektur, die ihn von den drei Künsten am meisten interessierte, um die Schaffung einer adäquaten Terminologie. Der Text blieb ohne Illustrationen, obwohl Alberti selbst immer wieder seine Skizzen und zeichnerischen Notizen erwähnt, die jedoch nicht erhalten sind. Als Adressaten des Buches verstand er nicht nur die Baumeister, sondern „diejenigen, welche ihre Kenntnisse mit Wissenswertem bereichern wollen“, also die interessierten Laien, ob sie nun Gelehrte oder Auftraggeber waren. Tatsächlich sind die ältesten Versionen des Textes prächtig illuminierte Handschriften, die für Fürsten angefertigt wurden, in deren Diensten Alberti als architektonischer und archäologischer Berater stand. Der Wiegendruck (Inkunabel) des Buches erschien 1485 mit einer Widmung an Lorenzo de’Medici, der offenbar so begierig darauf war, es zu lesen, dass er sich die direkt aus der Buchpresse kommenden Teillieferungen vorlegen ließ, ohne auf das fertig gebundene und mit einem Vorwort von Angelo Poliziano versehene Buch zu warten. Der Architekt, den sich Alberti vorstellte, sollte sich in der Malerei und in der Mathematik auskennen. Dies hatte zwar schon Vitruv gefordert, aber Alberti bezog sich hier auf das Kernstück seiner Abhandlung über die Malerei, nämlich auf die Zentralperspektive , die für den Architekten genauso wichtig

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Wikidata facts

Country of origin
Rome
Image
Alberti - De re aedificatoria, 1541 - 2495761 F.jpeg
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publication date
1485-00-00
inception
1452-00-00
language of work or name
Latin
copyright status
public domain
Commons category
De re aedificatoria
Sources (4)

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