Default Mode Network
Sign in to saveAlso known as DMN, default state network, medial frontoparietal network, M-FPN, default network
Ruhezustandsnetzwerk
Research
12,054 papers- 20 years of the default mode network: A review and synthesis.Neuron · 2023
- The default mode network in cognition: a topographical perspective.Nature reviews. Neuroscience · 2021
- Default mode network dysfunction in idiopathic generalised epilepsy.Epilepsy research · 2020
- Default Mode Network Functional Connectivity As a Transdiagnostic Biomarker of Cognitive Function.Biological psychiatry. Cognitive neuroscience and neuroimaging · 2025
- Default mode network activity in depression subtypes.Reviews in the neurosciences · 2021
via PubMed
Article · Deutsch
Als Default Mode Network (englisch, DMN, dt. Ruhezustandsnetzwerk) bezeichnet man eine Gruppe von Gehirnregionen, die beim Nichtstun aktiv werden und beim Lösen von Aufgaben deaktiviert werden. Die Ruheaktivität dieser Hirnregionen lässt sich mit fMRT (v. a. ), PET, EEG und MEG nachweisen. Die Aktivität dieser Hirnregionen ist korreliert. Deshalb wird diese Gruppe von synchron aktiven Hirnregionen als Netzwerk aufgefasst. Das Netzwerk kann mit dem mathematischen Werkzeug Graphentheorie beschrieben werden. Zu den beteiligten Hirnregionen gehören der mediale präfrontale Cortex, Praecuneus, Teile des Gyrus cinguli sowie – schwächer angebunden – der Lobulus parietalis superior des Scheitellappens und der Hippocampus. Das DMN wird unter anderem dann aktiv(er), wenn ein Mensch tagträumt, Zukunftspläne macht usw. Es ermöglicht das sogenannte reizunabhängige Denken (engl. stimulus-independent thought). Gezeigt werden konnte, dass die anatomische und funktionelle Konnektivität des Gehirns im Bereich des Default Mode Networks am stärksten überlappt. Dies wurde so interpretiert, dass der anatomische Aufbau des Gehirns eine Aktivierung des Netzwerks in Zuständen begünstigt, in welchen keine aufgabenspezifische Anforderung besteht (in Ruhezuständen).
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA