Wikidata facts
- Instance of
- software
- Official website
- www.motu.com
- Image
- Mac Performer1985.jpg
- Has use
- music sequencer
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- operating system
- Microsoft Windows
- readable file format
- MusicXML
- uses
- Audio Units
Sources (2)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Digital Performer ist eine Digital Audio Workstation (DAW) der amerikanischen Firma Mark of the Unicorn (MOTU) und wird vorwiegend in amerikanischen Tonstudios zur Musikproduktion verwendet. Digital Performer ist der erste MIDI-Sequenzer der für die Macintosh-Plattform entwickelt wurde. Die Software wurde erstmals 1985 veröffentlicht, war bis zur Version 7 ursprünglich ausschließlich für Apple Macintosh verfügbar und ist ab Version 8, veröffentlicht am 27. September 2012, auch für das Windows-Betriebssystem (Windows 7 und 8) erhältlich. Ursprünglich war Digital Performer eine reine MIDI-Software und wurde schrittweise um Audiofunktionen erweitert. Die ausgefeilte Funktionalität im Bereich MIDI-Editing gilt als herausragend, auch im Vergleich zum Branchenstandard Pro Tools. Viele Musikproduzenten kombinieren Digital Performer deshalb mit Pro Tools, zumal das Programm – im Gegensatz zu anderen – die Digidesign-TDM-Hardware direkt unterstützt. Digital Performer ist insbesondere unter Komponisten von Filmmusik sehr beliebt. Eine stark vereinfachte Version ohne MIDI-Funktionen mit Namen legt MOTU seinen Audio-Interfaces bei. AudioDesk ist aber auch einzeln als Download erhältlich. Digital Performer unterstützt, neben der hauseigenen Plug-in-Schnittstelle MAS (MOTU Audio System), auch Virtual Studio Technology (VST) und Audio Unit. Die Spurtypen in Digital Performer sind streng rollenspezifisch: MIDI, Mono/Stereo/Surround-Audio, Instrument, Aux und Master. Besonders erwähnenswert ist die Trennung von MIDI- und Instrumentenspuren. Letztere beherbergen virtuelle Instrumente und bieten die Möglichkeit zum Audio-Mixing, aber die Instrumentenspuren erhalten Notendaten von einer separaten MIDI-Spur. Im Gegensatz zu den meisten DAWs benötigt Digital Performer also mindestens ein Paar komplementärer Spuren für jedes virtuelle Instrument. Es gibt Shortcuts, um die Spurpaare (oder auch größere Spurstrukturen) schnell zu erstellen. Dies begünstigt die gleichzeitige Sequenzierung mit externen Hardware-Synthesizern (insbesondere multitimbrale), virtuellen Instrumenten, die auf einem anderen Computer gehostet werden oder mit verzweigt multitimbralen Instrumenten (wie Kontakt oder Omnisphere). MIDI-Spuren erscheinen im Mischpult mit Fadern und Panoramareglern, die CC7-Lautstärke- und CC10-Panoramadaten erzeugen und automatisiert werden können. Seit dem Jahr 2020 werden wöchentliche Live-Webinare in englischer Sprache durchgeführt, um die Funktionen und das Zusammenspiel mit Produkten anderer Hersteller zu demonstrieren. Für entsprechenden Praxisbezug besprechen Gäste aus Musik- und Filmwirtschaft ihre Anwendungsfälle mit der DAW. Gastgeber und Host der Webinare ist Matt LaPoint.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA