
Poster from TMDB
Dracula Blows His Cool
Sign in to save1979 film by Carl Schenkel
Film · TMDB
3.4An ancestor of the famous vampire gets a job as a photographer shooting beautiful fashion models at the family estate.
Cast
- Gianni Garko as Stan / Count Stanislaus
- Betty Vergès as Countess Olivia
- Giacomo Rizzo as Mario
- Bea Fiedler as Mausi
- Ralf Wolter as Boris
- Linda Grondier as Linda
Themes
- vampire
- mobster
- model
- disco
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Filmverbrechen-Fotostory: GRAF DRACULA (BEISST JETZT) IN OBERBAYERN oder: Brüste, Beats und Blutkonserven (NSFW) - Wortvogel
Kontrovers und kompetent in Sachen Medien, Politik, Unterhaltung und Selbstreflexion
wortvogel.de →Mein letzter LISA-Film ist eine Weile her, und nach Gurken wie MR. BOOGIE und DIE STURZFLIEGER habe ich mir einen Abstecher in vertrautes Territorium verdient. Der Mensch lebt nicht vom Knäckebrot allein und wahrlich – das LISA-Archiv hat noch ein paar Leichen im Keller, die ich exhumieren kann. Üblicherweise konzentriert sich die LISA ja auf Komödien einfachster Strickart: ein sonniges Thema, ein paar knackige Darsteller, Verwechslungen, Liebesreigen, dumme Sprüche, Chart-Hits – fertig ist "die neuste Super-Komödie!". Dass die LISA sich 1979 an einer Genre-Parodie versucht hat, hat mich überrascht. "Die Parodie ist ein Geier, der über den Kadavern krepierter Themen kreist." Braucht ihr nicht googeln, ist von mir. Und wahr. Parodien sind gleichzeitig sehr leicht und sehr schwer zu schreiben. Leicht, weil meistens alle Figuren, Szenarien, oft sogar Dialoge vorhanden sind und nur neu arrangiert und überhöht werden müssen. Die Parodie wird besser, je näher sie am Original bleibt – bis die Ähnlichkeit so groß ist, dass die lediglich minimale Überspitzung der bekannten Elemente die Absurdität entlarvt. Schwer ist die Parodie, weil sie ein exaktes Verständnis sowohl der Mechanismen der Vorlage als auch der Veralberung voraussetzt. Der Autor einer guten Parodie muss letztlich das Original so gut verstanden haben, dass er es selber schreiben könnte. Und daran scheitern viele. Man kann durchaus fragen, wer bei der LISA auf die Idee gekommen ist, der anämischen Bumskomödie eine Bluttransfusion aus dem Horror-Genre zu verabreichen. Das ist wahrlich nicht typisches LISA-Territorium. Andererseits: LISA-Filme sind immer auf jeden Trend-Zug aufgesprungen, haben ihn mit blanken Brüsten und schalen Witzen kreischend zum Stillstand gebracht und dann rostend auf den Schienen stehen lassen. They never really cared. Dass es den ollen Dracula erwischte, dürfte niemanden überraschen. Die 70er waren die Zeit der Vampir-Komödien. Genug andere Filme machten es vor, damit LISA es nachmachen konnte. Und das erlaubt mir, bevor wir richtig einsteigen, mal wieder einen kleinen Ausflug in die Filmgeschichte. Ende der 60er war aus den Hammer-Draculas die Luft raus, Christopher Lees Einsatz ließ merklich nach und mit Filmen wie ROSEMARY’S BABY und NIGHT OF THE LIVING DEAD begann das zarte Pflänzchen "modern horror" zu blühen. Grusel war out, Schock war in, zumal Polanski mit seinem TANZ DER VAMPIRE dem Genre bereits den Comedy-Pflock in die Brust ge"hammer"t hatte: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube . Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Ich gestehe gänzlich ohne Scham, dass mich das überraschend düstere Ende bei der TV-Erstsichtung als kleiner Knirps mächtig verstört hat. Wo ein Genre schwächelt, da kreisen die Geier, ich hatte es oben ja geschrieben. 1969 folgte mit DRACULA: THE DIRTY OLD MAN die nächste Verarsche des ehrwürdigen Grafen, diesmal aus der cineastischen Schmuddelecke: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube . Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube . Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Die Euro-Produktion LADY DRACULA war ursprünglich auch ein Kandidat für eine Fotostory, stellt sich bei genauerer Betrachtung aber als schlicht zu professionell und unterhaltsam für meine abwertenden Kommentare dar. Außerdem werde ich nie, nie, NIE (?) einen Film mit dem großen Brad Harris aufs Korn nehmen: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube . Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeb
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Wikidata facts
- Instance of
- film
- Genre
- comedy film
- Country of origin
- Germany
- Original language
- German
- Director
- Carl Schenkel
- Producer
- Karl Spiehs
- Duration
- 93
- FilmAffinity ID
- 677604
Show 4 more facts
- publication date
- 1984-05-03
- title
- Graf Dracula (beißt jetzt) in Oberbayern
- film editor
- Jutta Hering
Sources (3)
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