Skip to content
EntityQ9249790· pop 5

Gelenktriebwagen der Wiener Stadtbahn

Wikidata facts

Location
Utrecht
Mass
28500
Image
Vienna U6 wiental.jpg
Height
3239
Length
19700
Speed
65
Show 2 more facts
Commons category
Vienna U-Bahn type E6
different from
E6
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Bei der Type E6 handelt es sich um sechsachsige Zweirichtungs-Gelenktriebwagen der Wiener Verkehrsbetriebe (WVB). Sie wurden ab 1979 von Lohner beziehungsweise Rotax als Ersatz für die veralteten Fahrzeuge der Typen N1 und 2 für den Einsatz auf der Gürtellinie und dem Verbindungsbogen der ehemaligen Wiener Elektrischen Stadtbahn gebaut. Aus deren Linien G und GD ging 1989 schließlich die Linie U6 hervor. Die dazu passenden Beiwagen des Typs c6 entsprachen wagenbaulich den Triebwagen, sie waren damit ebenfalls sechsachsige Gelenkwagen. Neben dem Entfall der Traktionsausüstung unterschieden sie sich von den Triebwagen nur durch unterschiedlich geformte Wagenenden ohne Führerstände. Die Wagen waren mit Blinkern und Bremslichtern für den Einsatz im Straßenbahnnetz ausgerüstet, genutzt wurden diese Einrichtungen jedoch nur für Überführungsfahrten insbesondere zur Hauptwerkstatt. Als die Wiener Elektrische Stadtbahn in das Wiener U-Bahn-Netz integriert wurde und der Umbau der Gürtellinie für den Betrieb mit den U-Bahn-Triebwagen der Type U zu aufwändig gewesen wäre, benötigte man dringend eine neue Fahrzeuggeneration. Als Ersatz für die Zweiachser der Typen N und N1 bestellten die WVB daher 1979 sechsachsige Gelenktrieb- und Beiwagen auf Basis des Typs Mannheim. Die Wagen sind zweiteilig und als Zweirichtungsfahrzeuge konzipiert. Die Fahrzeuge wurden schon 2008 vollständig von den niederflurigen Triebwagen der Type T1 abgelöst, nachdem sie mehrere Jahre auch in gemischten Zügen eingesetzt wurden. Der letzte Zug aus Wagen der Typen E6 und c6 fuhr am 23. Dezember 2008. Dreiwagenzüge wurden 2008 nach Utrecht verkauft. Auch die Straßenbahn Krakau übernahm einige E6 und erweiterte sie mit Niederflur-Mittelteilen zu Achtachsern unter der Typenbezeichnung . Außerdem wurden die Utrechter E6-Wagen 2014 noch nach Krakau weiterverkauft, wo sie ebenfalls umgebaut wurden. Der Triebwagen 4912 und der Beiwagen 1906 blieben im Verkehrsmuseum Remise erhalten. * Aus E6-Trieb- und c6-Bei­wa­gen be­ste­hen­der Zug der Linie U6 * Innenein­rich­tung * Der Beiwa­gen 1906 im Ver­kehrs­mu­seum Remise * Ein völlig über­ar­bei­te­ter E6 als EU8N in Krakau

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

Available in 4 languages

via Wikidata sitelinks · CC0