Skip to content
EntityQ1280099· pop 11· linked from 93 articles

Also known as Ebro Ecopower

ehemaliger Automobilhersteller

In the Vinony graph

Vinony's link graph records 93 inbound references to Ebro, and connects out to automotive industry, Automobile Barcelona and Spain.

It sits within the topics 1980s disestablishments in Spain, Companies based in Madrid and Companies of Andalusia.

Vinony links it to 10 Wikipedia language editions.

Wikidata facts

Instance of
electric vehicle
Named after
Ebro
Official name
Ebro Ecopower
Country
Spain
Headquarters
Barcelona
Legal form
S.A.
Image
Ebro 6067.jpg
Motto
Renace la leyenda
Show 5 more facts
product or material produced
off-road vehicle
Commons category
EBRO vehicles
inception
2021-00-00
dissolved, abolished or demolished date
1987-00-00
Sources (4)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Ebro war ein spanischer Hersteller für mittlere und schwere LKW, Busse, allradgetriebene Geländefahrzeuge und Traktoren. Vorläufer der Marke Ebro war die 1920 in Spanien gegründete Ford-Tochtergesellschaft mit dem Namen „Ford Motor Co. SAE“, die zunächst in Cádiz und ab 1923 in Barcelona beheimatet war. 1929 änderte das Unternehmen seinen Namen in „Ford Motor Ibérica SA“. In der gesamten Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg wurden PKW, LKW, Busse und Traktoren des Ford-Programms montiert und unter dem Namen „Ford“ in Spanien verkauft. Der spanische Diktator Francisco Franco, der während des spanischen Bürgerkriegs unter anderem von den US-Wettbewerbern General Motors und Chrysler unterstützt wurde, nicht jedoch von Ford, drängte nach dem Krieg auf eine Namensänderung der Markenbezeichnung. Da man damals den englischen Fordson Thames 7V (später Fordson Thames ET und Thames Trader), in Lizenz baute, entschied man sich in Anlehnung an den Fluss Themse, an dem das Ford-UK-Werk Dagenham liegt, für den spanischen Flussnamen Ebro. Der erste Wagen erhielt die Modellbezeichnung Ebro 7V. Im Jahr 1954 wurde das Werk verstaatlicht und Ford verkaufte seine Anteile an Ebro Motor Ibérica. Die Zusammenarbeit mit Ford UK wurde allerdings bis 1965 fortgeführt. In den 1960er-Jahren übernahm die Ebro Motor Ibérica das spanische Unternehmen FADISA, einen Betrieb, der Produkte von Alfa Romeo, Avia, Perkins und AISA in Lizenz, aber auch SIATA-Lieferwagen und Jeeps unter der Marke VIASA-EBRO baute. 1966 erwarb der Landmaschinenhersteller Massey Ferguson 32 % der Anteile an Motor Ibérica und wurde Kooperationspartner bei Traktoren und Motoren. Mit dem Ende der Franko-Diktatur endete auch nach und nach die Lizenzproduktion von Alfa-Romeo- und Jeep-Produkten. 1976 erschien die P-Serie, ein Lastkraftwagen bis 27 Tonnen Gesamtgewicht. 1979 wurde die E-Serie als Nachfolger des Alfa-Romeo-Lizenzproduktes vorgestellt. Ende 1979 verkaufte Massey Ferguson aufgrund der Wirtschaftskrise seine 33 % Anteile an Nissan, die auf der Suche nach einem europäischen Produktionsstandort waren. 1981 wurde die Landmaschinensparte an Kubota veräußert und firmierte nun unter dem Namen „Ebro-Kubota“. Gleichzeitig stockte Nissan seine Anteile auf 55 % auf. 1982 wurde nun im Werk in Barcelona der Nissan Cabstar F22 als erstes europäisches Nissan-Modell produziert und andere Nissan-Modelle folgten. 1986 erwarb Nissan Ebro Motor Ibérica komplett. 1987 wurde das Unternehmen in Nissan Motor Ibérica umbenannt. Die noch von Ebro produzierte E-Serie wurde zum Nissan Trade umbenannt, die P-Serie eingestellt.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

Available in 10 languages

via Wikidata sitelinks · CC0

Connections

Categories