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Eilenburg

File:Eilenburg_vom_Burgberg.JPG · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Große Kreisstadt im Landkreis Nordsachsen, Sachsen, Deutschland

AI overview

Eilenburg is a town located in the Nordsachsen district of Saxony, Germany, situated about 20 kilometers northeast of Leipzig. While the context provided doesn't specify particular historical or cultural significance, it is a recognized municipality in the eastern German region of Saxony.

AI-generated from the Wikipedia summary — may contain errors.

Key facts

German location.type
Stadt
German location.image_photo
Eilenburg vom Burgberg.JPG
German location.image_coa
Wappen Eilenburg.svg
German location.image_plan
Eilenburg in TDO.png
German location.state
Sachsen
German location.district
Nordsachsen
German location.elevation
106
German location.area
46.84
German location.postal_code
04838
German location.area_code
03423
German location.licence
TDO, DZ, EB, OZ, TG, TO
German location.Gemeindeschlüssel
14730110
German location.divisions
3 Stadtteile6 Ortsteile
German location.website
www.eilenburg.de
German location.mayor
Ralf Scheler
German location.leader_term
2022–29
German location.party
Independent

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Country
Germany
Population
16201
Area
46.84
Elevation
106
Time zone
UTC+02:00
Shares border with
Doberschütz
Official website
eilenburg.de
Image
Eilenburg vom Burgberg.JPG
Dialing code
03423
Show 12 more facts
time of earliest written record
0961-08-03
Commons category
Eilenburg
applies to jurisdiction
Nordsachsen
twinned administrative body
Tiraspol
category for people born here
Q9070427
topic's main category
Category:Eilenburg
postal code
04838
category of associated people
Category:People from Eilenburg
P8168
990s
short name
Eil
hashtag
Eilenburg
Sources (7)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Die Große Kreisstadt Eilenburg ist eine Stadt an der Mulde im Nordwesten von Sachsen am Rand der Dübener Heide, zirka 20 Kilometer nordöstlich der Universitäts- und Messestadt Leipzig. Die Stadt gehört zum Landkreis Nordsachsen und hat knapp 16.000 Einwohner; damit ist sie die viertgrößte Stadt im Kreis. Sie ist ein Mittelzentrum und gehört im weiteren Sinne zum Ballungsraum Leipzig-Halle, der Bestandteil der Metropolregion Mitteldeutschland ist.Eilenburg ist mit zwei Bundesstraßen und einigen Bahnstrecken gut in das Straßen- und Schienennetz Sachsens und Mitteldeutschlands integriert. Im Jahr 961 fand erstmals die „civitas Ilburg“ in einer Urkunde Ottos I. Erwähnung. Mit Friedrich I. von Wettin begann die Herrschaft der Wettiner über Stadt und Land. Die Burg Eilenburg gilt als Wiege Sachsens, da mit der Belehnung Heinrichs I. von Eilenburg mit der Mark Meißen im Jahr 1089 der sächsische Territorialstaat gegründet wurde. Im Schutze der auf einem Hochplateau errichteten Burg entstand um 1200 eine planmäßige Stadtanlage an der Via Regia. Im Dreißigjährigen Krieg drohte der Stadt 1639 die völlige Zerstörung durch die Schweden, was durch den Bittgottesdienst Martin Rinckarts verhindert werden konnte. Der Friede von Eilenburg beendete schließlich im September 1648 den Krieg für Sachsen. Durch die Bestimmung des Wiener Kongresses kam Eilenburg an Preußen und entwickelte sich zu einem bedeutenden Industriezentrum. Die dadurch befeuerten sozialen Spannungen führten zur Gründung der ersten Betriebsräte in Deutschland in der Fabrik von Carl Degenkolb. Der Arzt Anton Bernhardi und andere gründeten 1849 mit der Lebensmittelassociation die erste Konsumgenossenschaft und ein Jahr später mit dem Eilenburger Darlehnskassenverein die erste wirkliche Kreditgenossenschaft in Deutschland. Im Zweiten Weltkrieg wurden etwa 90 Prozent der Stadt zerstört. Nach den Jahren des Wiederaufbaus stagnierte die Entwicklung in der Stadt. Der Mangel und die Umweltbelastung durch die Industrie veranlassten auch die Eilenburger Bürger im Herbst 1989 zu friedlichen Demonstrationen. Nach der Wende zerfiel die gewachsene Industriestruktur. Starke Abwanderung und eine niedrige Geburtenrate versetzten die Stadt in einen bis heute währenden Schrumpfungsprozess. Gleichzeitig konnte sich durch den Niedergang der Industrie der sanfte Tourismus entwickeln. Die Stadt, als „Muldestadt mit grünem Herzen“ vermarktet, ist heute Station nationaler und internationaler Fremdenverkehrsrouten.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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