Skip to content
EntityQ74013814· pop 6

Expectation

Sign in to save

Wikimedia-Begriffsklärungsseite

Article · Deutsch

Eine Erwartung bezieht sich auf die Annahme oder Antizipation eines zukünftigen Ereignisses. Die damit verbundene subjektive Wahrscheinlichkeit kann dabei graduell verschieden sein. Der Begriff Überzeugung impliziert hingegen eine subjektive Gewissheit. Die Begriffe Erwartungen (englisch: expectancies) und Überzeugungen (englisch: beliefs) werden nicht streng unterschieden. Das Lexikon der Psychologie bezieht sich auf P. Lersch, wenn es schreibt: Erwartung sei die vorstellungsmäßige Vorwegnahme und Vergegenwärtigung kommender Ereignisse in ihrem Bezug auf die Thematik unserer Strebungen. Diese leitete sich aus vorausgehenden Erfahrungen ab. Dem Handeln gemäß der Erwartung gehe die Erwartungsspannung voraus. In formaler Hinsicht kann sich eine Erwartung beziehen: * auf das Verhältnis der eigenen Person zum Verhalten (Selbstwirksamkeitserwartung) * auf das Verhältnis des eigenen Verhaltens auf unmittelbare Folgen (Ergebniserwartung) oder mittelbare Folgen (Instrumentalitätserwartung) * auf die Frage, von wem oder was das Eintreten gewünschter Ereignisse oder Ergebnisse abhängt (Kontrollüberzeugung) * auf die Frage, was die Ursachen für ein bestimmtes Ergebnis sind (Attribution) Zu den Erwartungen zählt man in der Persönlichkeitsforschung unter anderem * Optimismus – Pessimismus (siehe auch: Defensiver Pessimismus) – Realismus * die Selbstwirksamkeitserwartung * Kontrollüberzeugungen * Attributionsstile In der Allgemeinen Psychologie wird Erwartungseffekt (auch: Einstellungseffekt) das Phänomen genannt, "dass wir das Gesehene oder Gelesene gemäß unserer Erwartung interpretieren.". Bei Experimenten spricht man auch vom .

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

Available in 5 languages

via Wikidata sitelinks · CC0