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Film · TMDB
7.4A Yenish boy is placed in a mental hospital and experiences the Nazi euthanasia program. Aware of what was happening and attached to friends, the lad attempts to sabotage the program. The film addresses the complexities of the program director, the lives of the child victims, and the struggles of the child protagonist. More than five thousand children died in the Nazi euthanasia program.
Cast
- Ivo Pietzcker as Ernst Lossa
- Sebastian Koch as Dr. Werner Veithausen
- Fritzi Haberlandt as Head nurse Sophia
- Thomas Schubert as Paul Hechtle
- Henriette Confurius as Edith Kiefer
- Branko Samarovski as Max Witt
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Described at
Deutschland, Österreich 2016, 126 Minuten Kinostart: 29� September 2016 Unterrichtsfächer: Geschichte, Politik, Deutsch, Sozial-/Gemeinschaftskunde, Ethik, Religion, Recht, Philosophie Themen: Deutsche Geschichte, Nationalsozialismus, NS-Euthanasie, Diskriminierung, Menschenrechte/-würde, Behinderte/Behinderung, Werte, Gewalt, Tod/Sterben, Individuum (und Gesellschaft), Mut, Pubertät, Kindheit/Kinder, Krankheit, Psychiatrie, Zweiter Weltkrieg Schulkinovorführung: Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Nähe in Verbindung oder senden Sie uns Ihre unverbindliche Anfrage unter „Schulvorstellung“ auf www.nebelimaugust.de. Ernst ist ein aufgeweckter, unangepasster und selbst- bewusster Junge� In der Heimumgebung muss er schnell lernen, sich durchzusetzen� Er kann grob zu anderen Kindern sein, die ihn nicht respektieren, aber auch einfühlsam und hilfsbereit� Er ist mal der zurück- gezogene Träumer, der Flucht- und Auswanderungsplä- ne schmiedet, mal der wilde Anführer beim Fußballspiel und schnell auch verliebt in die Mitpatientin Nandl – er erscheint eigentlich wie ein typischer Junge seines Alters� Doch es steckt mehr in ihm: Ernst Lossa ist ein guter Beobachter� Als Helfer des Hausmeisters und von Schwester Sophia bekommt er Einblicke in die Abläufe im Heim, die den anderen Kindern verborgen bleiben� Gemeinsam mit Schwester Sophia versucht er, Leben zu retten und verliert dabei sein eigenes� Ernst Lossa ist kein bösartiger oder geisteskranker Mensch� Vielmehr hat sein persönlicher Lebensweg dazu beigetragen, dass er frühzeitig lernen musste, mit schwierigen Situationen umzugehen und auf sich selbst gestellt zu sein� Gleichzeitig hat er die Geborgenheit und Zuwendungen eines Elternhauses entbehren müs- sen – so nimmt er sich beispielsweise oftmals einfach, was er haben möchte� Trotzdem hat er ein Gespür für Gerechtigkeit – insbesondere, als er der Ermordung seiner Mitpatienten auf die Spur kommt� Als Filmfigur ist Ernst daher deutlich als Gegenspieler von Dr� Walter Veithausen angelegt, dem er schließlich als Einziger die ganze Wahrheit ins Gesicht schreit: „Sie sind ein gemeiner Lügner, ein Verbrecher, ein Mörder� Ein Mörder sind Sie!“ Historische Personen und Filmfiguren Ernst Lossa als historische Person Ernst Lossa wurde am 01� November 1929 in Augsburg geboren� Schon 1933 starb seine Mutter Anna� Sein Vater Christian Lossa, Ange- höriger der Jenischen (siehe Kasten auf Seite 9), wurde Anfang 1936 wegen seiner nicht- sesshaften Lebensweise und mehrerer Vorstra- fen ins Konzentrations- lager Dachau gebracht� Kurz nach seiner Entlassung Ende 1938 wurde er zu zwei Jahren Gefäng- nis verurteilt und kam danach ins Konzentrationslager Flossenbürg� Dort starb Christian Lossa 1942� Nach dem Tod der Mutter kamen Ernst und seine zwei Schwestern Amalie und Anna 1933 zunächst in ge- trennte Heime; sie sahen sich erst 1935 im katholischen Kinderheim Augsburg-Hochzoll wieder� Im Februar 1940 wurde Ernst im Alter von 10 Jahren wegen „Unerziehbarkeit“ in das Erziehungsheim der „Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt“ nach Markt Indersdorf bei Dachau überstellt, wo er zu den „Pimp- fen“ der Hitlerjugend musste� Wegen der in Indersdorf auftretenden Schwierigkeiten (u� a� Diebstähle) wurde ein psychiatrisches Gutachten über ihn verfasst� Man diagnostizierte eine angeblich „angeborene Stehlsucht“ und stempelte ihn als „völlig haltlosen Jungen“ ab, der als „triebhafter Psychopath“ in einem normalen Heim „untragbar“ sei� Deswegen brachte man Ernst Lossa im Frühjahr 1942 in die psychiatrische Heil- und Pflege- anstalt Kaufbeuren� 1943 wurde er in die zugehörige Nebenanstalt in Irsee verlegt� Dort spritzte man ihm am 08� August 1944 eine tödliche Dosis Morphium- Scopolamin, woran er am nächsten Tag starb� Bildquelle: Archiv Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren 7 Der 2002 geborene Berliner Ivo Pietzcker spielte vor NEBEL IM AUGUST im Film JACK (2014) die Haupt- rolle� Als berufliche Zukunft si
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Wikidata facts
- Instance of
- film
- Genre
- drama film
- Country of origin
- Austria
- Original language
- German
- Based on
- Fog in August
- Main subject
- Ernst Lossa
- Director
- Kai Wessel
- Composer
- Martin Todsharow
- Duration
- 126
- FilmAffinity ID
- 851887
Show 5 more facts
- publication date
- 2016-10-07
- title
- Nebel im August
- set in environment
- hospital
- Commons category
- Nebel im August
Sources (4)
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