Fritz Pfeffer
Sign in to saveGerman physician (1889–1944)
Person · Open Library
- Works
- 2
Top works
- Intracranielle Blutungen beim Neugeborenen als Folge der Geburt
- Die pädagogische Idee Otto Willmanns in der Entwicklung
via Open Library + Wikidata
Recent publications · Crossref
5 total works indexed
- A global reference for human genetic variation
· 2015 · cited 17,412x
- The psychology of interpersonal relations.
· 1958 · cited 9,614x
- Circulating microRNAs as stable blood-based markers for cancer detection
· 2008 · cited 6,721x
- The Effect of Pravastatin on Coronary Events after Myocardial Infarction in Patients with Average Cholesterol Levels
· 1996 · cited 5,631x
- Mediation Analysis
· 2007 · cited 4,990x
via Crossref · CC0
Described at
Dr. Fritz Pfeffer | Stolpersteine in Berlin
stolpersteine-berlin.de →Auf der Seite „Stolpersteine Finden“ bieten wir eine Karte an, die über Maptiler eingebunden wird. Fritz Pfeffer wurde am 30. April 1889 in Gießen geboren. Seine Eltern waren Kaufleute und führten im Stadtzentrum von Gießen ein Konfektionsgeschäft. Nach dem Abitur studierte Fritz Pfeffer Zahnmedizin in Berlin und promovierte. Um 1922 eröffnete er in der Passauer Straße 33 eine eigene Praxis. Hier wohnte er auch mit seiner Ehefrau Vera, geborene Bythiner. Der gemeinsame Sohn Werner wurde 1927 geboren. Im Jahr 1933 ließ sich Fritz Pfeffer scheiden und erhielt das Sorgerecht für den Sohn zugesprochen, der weiter bei ihm lebte. Gemeinsam unternahmen sie wiederholt Ruderwanderungen. Als passionierter Wassersportler verbrachte Fritz Pfeffer einen großen Teil seiner Freizeit bei der Rudergemeinschaft Undine in der Grünauer Dahmestraße. Nach seiner Scheidung lernte Fritz Pfeffer die nichtjüdische Charlotte Kaletta kennen, mit der er fortan zusammenlebte. Die nationalsozialistischen Rassegesetze machten eine Heirat unmöglich. Fritz Pfeffer konnte den elfjährigen Werner im Dezember 1938 mit einem Kindertransport zu seinem Bruder Ernst nach England schicken. Er selbst floh zusammen mit Charlotte Kaletta in die Niederlande. Auch dort konnten sie nicht heiraten. Die geplante weitere Emigration nach Südamerika misslang. In Amsterdam arbeitete Fritz Pfeffer wieder als Zahnarzt. Am 16. November 1942 tauchte er unter. Seine Patientin Miep Gies sorgte dafür, dass er im Hinterhaus der Prinsengracht 263 Zuflucht fand. Das Versteck teilte er mit sieben weiteren Personen, darunter Anne Frank und ihrer Familie. Das Versteck flog auf und Fritz Pfeffer wurde zusammen mit den anderen Untergetauchten am 4. August 1944 verhaftet. Über das Konzentrationslager Westerbork wurde er nach Auschwitz und schließlich nach Neuengamme deportiert. Dort starb Fritz Pfeffer am 20. Dezember 1944. Sein Sohn Werner Pfeffer und seine Frau Charlotte Kaletta überlebten. Charlotte Kaletta blieb in Amsterdam, wo sie am 13. Juni 1985 starb. Ihre Ehe mit Fritz Pfeffer wurde 1953 rückwirkend zum 31. Mai 1937 anerkannt. Werner Pfeffer übersiedelte 1946 in die USA und änderte seinen Namen in Peter Pepper. Er starb am 15. Februar 1995. Die erste Ehefrau Fritz Pfeffers, Vera Bythiner, wurde in Auschwitz ermordet. Alle Texte und Bilder auf dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Erlaubnis des/r Rechteinhaber in verwendet werden.
Excerpt from a page describing this subject · 4,445 chars · not written by Vinony
Wikidata facts
- Image
- Fritz Pfeffer (Remini enhanced).jpg
Show 7 more facts
- Commons category
- Fritz Pfeffer
- date of birth
- 1889-04-30
- nickname
- Albert Dussel
- date of death
- 1944-12-20
- birth name
- Friedrich Pfeffer
- P8168
- IK
- described at URL
- www.stolpersteine-berlin.de/biografie/1093
via Wikidata · CC0