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Also known as Gebhard Leberecht von Blucher, Marshal Forwards
preußischer Feldmarschall (1742–1819)
Gebhard Leberecht von Blücher was a Prussian military commander who lived from 1742 to 1819 and rose to the rank of field marshal. He is historically significant as a key military leader during the Napoleonic Wars, particularly for his role in coordinating Prussian forces against French expansion in Europe.
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Gebhard Leberecht von Blücher, ab 1814 Fürst Blücher von Wahlstatt (* 16. Dezember 1742 in Rostock; † 12. September 1819 in Krieblowitz), war ein preußischer Generalfeldmarschall, der durch den Sieg über Napoleon in der Schlacht bei Waterloo berühmt wurde. Volkstümlich „Marschall Vorwärts“ genannt, gehörte er zu den populärsten Helden der Befreiungskriege in Europa. Nach dem Eintritt in die schwedische Kavallerie wurde Blücher 1760 von preußischen Truppen gefangen genommen und trat in ihren Dienst. Für seine Erfolge im Gefecht von Kirrweiler 1794 wurde er befördert und nahm als Brigadekommandeur 1806 an der Schlacht bei Auerstedt teil. Dabei lernte er seinen zukünftigen Stabschef Gerhard David von Scharnhorst kennen. Nach dem Frieden von Tilsit 1807 wechselte er zunächst ins Kriegsdepartement und ging dann in den Ruhestand. Zu Beginn der Befreiungskriege trat Blücher wieder in den Dienst und nahm im Mai 1813 an den Schlachten bei Großgörschen und Bautzen teil. Im August 1813 siegte er in der Schlacht an der Katzbach. Für seine Erfolge in der Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813 wurde er zum Generalfeldmarschall ernannt. Nach schweren Kämpfen zog er im März 1814 mit den verbündeten Truppen in Paris ein. Anschließend wurde er zum Fürsten von Wahlstatt ernannt und zog sich auf Schloss Krieblowitz zurück. Nach der Rückkehr Napoleons 1815 wurde Blücher, nun mit August Neidhardt von Gneisenau als Stabschef, erneut Befehlshaber der preußischen Truppen, die er in den Niederlanden mit den britischen und verbündeten Truppen unter Wellington einsetzte. Am 16. Juni 1815 wurde er in der Schlacht bei Ligny von Napoleon besiegt. Für einen späteren Vorstoß mit Wellington zog er seine Truppen unter hohem Risiko nach Wavre zurück. Am 18. Juni 1815 nahmen seine Truppen zunächst nicht an der Schlacht bei Waterloo teil, stießen auf Drängen Gneisenaus dann jedoch vor und tauchten in der entscheidenden Phase auf der rechten Flanke der französischen Truppen auf. Dies führte zusammen mit dem Vorstoß Wellingtons zur endgültigen Niederlage Napoleons.
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