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Gerhard Scheller

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deutscher Radrennfahrer

Person · Open Library

Works
1

Top works

  • Über den Einfluss der wirtschaftlichen Entwicklung auf Organisation und Ertragslage mittel- und grossbäuerlicher Betriebe

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Gender
Male
Origin
United Kingdom

via MusicBrainz · CC0

Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Gerhard
Family name
Scheller
Gender
male
Citizenship
Germany
Place of birth
Nuremberg
Occupation
sport cyclist
Languages spoken
German
Participant in
1984 Summer Olympics
Mass
75
Height
182
Show 1 more fact
date of birth
1958-10-19

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Gerhard Scheller (* 19. Oktober 1958 in Nürnberg) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer. 1975 wurde der gelernte Kraftfahrzeugmechaniker Gerhard Scheller Vize-Weltmeister der Junioren im Sprint. Zwischen 1975 und 1977 errang er fünf nationale Junioren-Titel in verschiedenen Disziplinen. 1983 wurde er wiederum in Zürich Vize-Weltmeister im 1000-Meter-Zeitfahren, jetzt der Amateure. 1984 startete er bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles und belegt im Sprint Rang fünf. Insgesamt achtmal wurde er Deutscher Meister der Amateure im Sprint und im 1000-Meter-Zeitfahren. 1979 gewann Scheller mit dem Großen Preis von Hannover eines der traditionsreichsten Sprintturniere in Deutschland vor dem aufstrebenden Fredy Schmidtke und Anton Tkáč, der damals amtierenden Weltmeister war. 1982 und 1985 konnte er den Wettbewerb erneut gewinnen. 1986 wurde Scheller mit dem Stromlinienfahrrad „Vector“ von Wolfgang Gronen in Traunstein Deutscher sowie in Nümbrecht „Europa-Meister der alternativen Fahrradmodelle“ (50 Teams waren am Start) und nahm im August desselben Jahres an der „Human Powered Vehicle Speed Championships“ in Kanada teil. 1987 stellte Scheller mit dem „Vektor“ einen neuen Rekord auf den Uferstraßen der Mosel auf, indem er 100 Kilometer in 1:31:24 Stunden zurücklegte und somit 65,709 Kilometer pro Stunde erreichte. In der Folge stellte Scheller noch weitere Weltrekorde auf, so u. a. einen auf der höchsten Radrennbahn im bolivianischen La Paz.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA