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Also known as Grattius Faliscus

römischer Dichter

Person · Open Library

Works
22

Top works

  • Iani Vlitii Venatio novantiqua celsissimo Arausionis principi Guilhelmo dicata
  • Gratii ... De venatione liber I. P. Ouidij Nasonis Halieuticôn liber acephalus. M. Aurelij Olympij Nemesiani Cynegeticôn lib. I. Eiusdem Carmen bucolicum. T. Calpurnij Siculi Bucolica. Adriani cardinalis Uenatio
  • Venatici et bvcolici poetae latini, Gratius, Nemesianus, Calpurnius, in Germania hactenus non editi, nunc commentariis luculentis explanati
  • Grati Falisci Cynegeticon. Or, A poem of hunting
  • Poetae latini rei venaticae scriptores et bucolici antiqui

via Open Library + Wikidata

Recent publications · Crossref

3 total works indexed

  1. Cynegeticon Libri I quae Supersunt

    · 1964 · cited 1x

  2. PENGARUH PEMASARAN DIGITAL DALAM MENINGKATKAN ANGKA KUNJUNGAN MELALUI CITRA DESTINASI JUNGLELAND PASCA PANDEMI COVID 19

    · 2024 · cited 1x

  3. Cynegetica

    · 1934 · cited 1x

via Crossref · CC0

Quotes

  • Blandimenta vagae fugies novitatis.
  • ——— Sed lubricus erratmos et ab expertis festinant usibus omnes.
  • Omnia tela modi melius finxere salubres.
  • Magnum opus et volucres quondam fecere sagittae.
  • Mille canum patriae ductique ab origine moresquoique sua.

via Wikiquote · CC BY-SA

Article · Deutsch

Grattius war ein römischer Dichter, der im frühen 1. Jahrhundert n. Chr. ein Lehrgedicht über die Jagd unter dem Titel Cynegetica (in der Forschung als Cyn. abgekürzt) verfasste. Seine einzige Erwähnung in antiken Quellen findet sich in den Epistulae ex Ponto, den Briefen, die der Dichter Ovid aus dem Exil am Schwarzen Meer verfasste. In den erhaltenen Ovid-Handschriften ist sein Name an dieser Stelle mit „Gratius“ wiedergegeben, was aber wohl historisch nicht die korrekte Schreibweise ist. Von den Cynegetica des Grattius ist ein längeres Fragment erhalten. Es umfasst 541 Hexameter und stammt vom Beginn des ersten Buchs des Werkes. In seinem einleitenden Proömium (Verse 1–23) stellt Grattius die Bedeutung der Jagd heraus und verknüpft ihre Erfindung mit dem Aufkommen der Kultur. Im weiteren Verlauf des Textes werden die Ausrüstungsgegenstände des Jägers (Verse 24–149), seine Jagdhunde (Verse 150–496) und seine Pferde (Verse 497–541) behandelt. Diese Themen werden in informativer Form präsentiert; allerdings sind zur Auflockerung mehrere Exkurse eingeflochten, die relativ unbekannte antike Mythen (Verse 95–126 zu , Verse 213–252 zu ), die schädlichen Auswirkungen des Luxus (Verse 310–325), eine Grotte am Ätna (Verse 430–460) und ein Opfer an die Jagdgöttin Diana (Verse 480–496) behandeln. Möglicherweise lässt sich aus einer Passage des Gedichtes erschließen, dass Grattius faliskischer Herkunft war. Da das Werk außerdem auf das Lehrgedicht Georgica des Vergil und auf die Metamorphosen des Ovid Bezug nimmt, lässt sich in Kombination mit der Erwähnung der Cynegetica in Ovids Exilbriefen die Entstehung von Grattius' Lehrgedicht recht präzise auf die Zeit zwischen 1 und 8 n. Chr. eingrenzen. Auf die spätere Literatur hatte Grattius mit seinem Werk keinen erkennbaren größeren Einfluss, allerdings mit Ausnahme mindestens des im späten 3. Jahrhundert schreibenden Dichters Nemesianus, dessen eigenes Werk namens Cynegetica von dem gleichnamigen Œuvre des Grattius beeinflusst ist.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA