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Grisélidis Réal

Image by 15414483 on Pixabay · Pixabay License

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Grisélidis Réal

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Also known as Griselidis Real

schweizerische Prostituierte, Künstlerin und Buchautorin

Person · Open Library

Born
1929
Died
2005
Works
7

Top works

  • Grisélidis Réal, peintre
  • A Feu Et A Sang
  • Les sphinx
  • Mémoires de l'inachevé (1954-1993)
  • Suis-je encore vivante ?

via Open Library + Wikidata

Listeners · Last.fm

Listeners
1
Total plays
8

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via Last.fm · Grisélidis Réal

Wikidata facts

Instance of
human
Gender
female
Citizenship
Switzerland
Place of birth
Lausanne
Place of death
Collonge-Bellerive
Occupation
painter
Languages spoken
French
Image
Grisélidis noël 2003.jpg
Show 9 more facts
place of burial
Cemetery of Kings
Commons category
Grisélidis Réal
date of birth
1929-08-11
date of death
2005-05-31
cause of death
cancer
manner of death
natural causes
birth name
Grisélidis Marcelle Réal
municipal affiliation of a Swiss national
Rapperswil
Sources (5)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Grisélidis Réal (* 11. August 1929 in Lausanne; † 31. Mai 2005 in Genf) war eine Schweizer Prostituierte, Künstlerin und Buchautorin. Sie gilt als Pionierin der Prostituierten-Bewegung. Réal auch Gisèle genannt kam in Lausanne zur Welt und wuchs im ägyptischen Alexandria auf. Als sie acht Jahre alt war, starb ihr Vater; die Mutter kehrte sodann mit ihren drei Töchtern in die Schweiz zurück. In Zürich besuchte sie die Kunstgewerbeschule. Réal eröffnete 1952 die erste Galerie in Locarno und stellte nicht figurative Kunstwerke aus Paris aus. Da sich die etablierte Kunstszene in Locarno durch die Werke bedroht fühlte, zog die «Galerie Cittadella» nach Ascona. Gerad zwanzigjährig konnte Pierre Casè seine Werke in der Galerie ausstellen. In den frühen 1960er-Jahren zog Réal nach Deutschland und begann als Prostituierte zu arbeiten. Nach einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe im Münchner Frauengefängnis wurde sie 1963 wegen Marihuana-Schmuggels ausgewiesen. Im Gefängnis schrieb sie in ihr Tagebuch ersten Texte und zeichnete darin. Réal kam später mit der Prostituiertenbewegung in Frankreich in Kontakt und wurde zu einer ihrer wichtigsten Aktivistinnen. So hielt sie Vorträge über das Thema Prostitution in Europa und Amerika. Ihr Tagebuch wurde nach ihrem Tod entdeckt und veröffentlicht. Siel war Mutter von vier Kindern.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA