Also known as Guenter Prinzing, Günther Prinzing
deutscher Byzantinist
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Günter Prinzing (* 24. September 1943 in Hamburg) ist ein deutscher Byzantinist. Günter Prinzing studierte von 1963 bis 1969 Byzantinistik, Slavistik und Geschichte Ost- und Südosteuropas an den Universitäten Hamburg, Wien, Lyon und München, wo er im Sommer 1971 im Fach Byzantinistik bei Hans-Georg Beck mit einer Untersuchung zu den byzantinisch-südslavischen Beziehungen zu Anfang des 13. Jahrhunderts promovierte. Von 1971 bis 1975 war er Wissenschaftlicher Assistent von Hans Wilhelm Haussig am Historischen Institut der Ruhr-Universität Bochum, von 1976 bis 1982 bei Jadran Ferluga am Byzantinistischen Seminar der Universität Münster, wo er sich 1980 mit einer Arbeit über das Aktencorpus des Ohrider Erzbischofs Demetrios Chomatenos im Fach Byzantinistik habilitierte. Im Februar 1982 wurde er zum Professor auf Zeit in Münster ernannt, im September 1986 erfolgte der Ruf auf die Professur für Byzantinistik am Historischen Seminar der Universität Mainz. Einen Ruf an die Universität Hamburg lehnte er 1993 ab. 2008 wurde er emeritiert. Nachfolger ist seit April 2009 Johannes Pahlitzsch. Von 1999 bis 2009 war er Leiter der Zweigstelle Mainz der Südosteuropa-Gesellschaft (München), von 2001 bis Februar 2011 Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung Byzantinischer Studien. Er ist Herausgeber der Reihe: Mainzer Veröffentlichungen zur Byzantinistik, die seit 1994 bei Harrassowitz in Wiesbaden erscheint. Seit 1998 ist er Mitherausgeber der Südost-Forschungen. Von Januar bis März 2004 war er Visiting fellow am Exeter College in Oxford. Seine Schwerpunkte in der Byzantinischen Geschichte sind besonders die Beziehungen zwischen Byzanz und Südosteuropa beziehungsweise Ostmitteleuropa. Dazu kommen Kirchengeschichte und Literaturgeschichte, vor allem der volkssprachlichen Literatur.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).