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Gustav Rau

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German physician and art collector (1922-2002)

Person · Open Library

Born
1880
Works
5

Top works

  • Pferdebeurteilung
  • Altgold. Die Geschichte eines Kriegspferdes
  • Die deutschen Pferdezuchten
  • Die Reitkunst der Welt an den Olympischen Spielen 1936 =
  • The trial of Custav [sic] Rau, Otto Monsson and Willem Smith

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Music · MusicBrainz

Type
Person
Gender
Male
Origin
Poland

via MusicBrainz · CC0

Described at

Ihre Stiftung für UNICEF: Hilfe für Kinder, die bleibt

Gustav Rau Biographie Teil 1

unicef.de

++ Erdbeben Venezuela: Kinder sind obdachlos, traumatisiert. UNICEF hilft in den Notunterkünften. HELFEN SIE JETZT ++ Biografie Dr. Gustav Rau – ein Leben für die Kinder und die Kunst Dr. Gustav Rau (1922-2002) widmete sein Leben Kindern in Afrika und der Kunst. Seine überaus wertvolle Kunstsammlung vermachte er UNICEF. Der Sohn einer Industriellenfamilie studierte Wirtschaftswissenschaften, um anschließend in die lukrative väterliche Firma einzutreten. Doch mit 40 Jahren scherte er aus und begann neben der Leitung der ererbten Fabrik ein Studium der Tropenmedizin und Kinderheilkunde. Schließlich verkaufte Dr. Dr. Rau das Unternehmen und widmete sein Leben fortan zwei Leidenschaften – der Kunst und den Kindern. Seine einzigartige Kunstsammlung schenkte er UNICEF, um auch über den Tod hinaus für die Ärmsten der Armen da sein zu können. „Ich weiß meinen materiellen Besitz nun in guten Händen“, sagte Gustav Rau. „Ich vertraue ihn einer Organisation an, die sich dem einzigen Sinn verschrieben hat, den ich auch meinem Leben gegeben habe: der Hilfe für Not leidende Kinder.“ Bild 2 von 3 UNICEF-Stifter Gustav Rau widmete sein Leben der Kunst und den Kindern. Bild 3 von 3 Gustav Rau bei einem Besuch in Afrika Anfang der 1970er Jahre. Zunächst sah es ganz so aus, als würde Gustav Paul Ludwig Rau, geboren am 21. Januar 1922 in Stuttgart, in die Fußstapfen seines Vaters Gustav Rau treten, der die Spezialwerkzeugfabrik SWF zu einem erfolgreichen Autozuliefererbetrieb gemacht hatte. Der einzige Nachkomme beschrieb seine Kindheit und Jugend nach Aussagen von Zeitzeugen als glückliche Zeit. Von seiner Mutter Elisabeth, geborene Wieland, Tochter eines Professors für Harfe in Antwerpen, hatte er seine Liebe zur Kunst geerbt. Er besuchte zunächst ein Reform-Realgymnasium, das Abitur legte er 1941 mit Blick auf die väterliche Firma an einer Stuttgarter Wirtschaftsoberschule ab. 1942 folgte der Student der Wirtschaftswissenschaften widerwillig der Einberufung in die Wehrmacht. Wie sein Vater lehnte Rau das Naziregime ebenso ab wie den von Deutschland begonnenen Krieg. Bei erster Gelegenheit werde er desertieren, vertraute er seinem Freund Werner Kohlheim an. Seine Aufgaben als Soldat beschränkten sich auf Büro- und Dolmetschertätigkeiten. 1944 ergab er sich in den Niederlanden der Britischen Armee und kam in Kriegsgefangenschaft. Nach der Freilassung nahm Gustav Rau 1947 sein Studium wieder auf. Mit einer Dissertation über „Die Herleitung des sozialistischen Eigentumsbegriffs aus den ethischen Postulaten der Freiheit, der Gerechtigkeit und der Gemeinschaft“ wurde er 1950 in Tübingen zum Dr. rer. pol. promoviert. Gemeinsam mit seinem Vater leitete er den Autozulieferer-Betrieb SWF in Bietigheim, doch sein Herz hing nicht daran. Nach dem Tod seiner Eltern beschritt er ab 1963 mit einem Medizinstudium und der Promotion zum Dr. med. 1970 seinen eigenen Weg, der ihn zu Not leidenden Kindern im Herzen Afrikas führte. Sein Vorbild war Albert Schweitzer, den er noch kurz vor dessen Tod in Lambarene besucht hatte. 1972 veräußerte Gustav Rau den elterlichen Betrieb an einen amerikanischen Konzern. Der Verkauf erbrachte 443 Millionen Mark und die Freiheit, einen Lebenstraum in die Tat umzusetzen. 1974 ging er zunächst als Arzt nach Nigeria in das „Sacred Heart Hospital“ in Abeokuta. „Fast nichts lässt sich mit europäischen Verhältnissen vergleichen. Kreislaufkrankheiten scheinen hier nicht zu existieren (auch mein Blutdruck ist schon auf unternormales Niveau gesunken)“, berichtet Rau am 14.9.1974 aus Abeokuta. „Blinddärme, so könnte man meinen, haben die Afrikaner nicht, Dermatosen präsentieren sich auf der schwarz-samtenen Haut ganz anders als auf heller (wir Weisse, insgesamt ca. 20 Stück in ganz A. mit seinen 100.000 Einwohnern, werden von den Einheimischen als „Menschen ohne Haut“ bezeichnet), Mme. Anopheles sieht jeden in dieser hyperendemischen Region mindestens einmal täglich (so werden Malaria-Prophylaktika hier angepriesen wie bei uns Bie

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Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Gustav
Gender
male
Citizenship
Germany
Place of birth
Stuttgart
Place of death
Stuttgart
Occupation
art collector
Languages spoken
German
Image
Gustav Rau (2008).JPG
Show 5 more facts
date of birth
1922-01-21
date of death
2002-01-03
Commons category
Gustav Rau
name in native language
Gustav Paul Ludwig Rau
Sources (4)

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Available in 4 languages

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