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Halže

File:Svobodka02.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Gemeinde in Tschechien

Key facts

Settlement.name
Halže
Settlement.settlement_type
Municipality
Settlement.image_skyline
Svobodka02.jpg
Settlement.image_caption
Svobodka, a part of Halže
Settlement.image_flag
Flag of Halze.svg
Settlement.image_shield
CoA of Halže.svg
Settlement.subdivision_type
Country
Settlement.subdivision_type1
Region
Settlement.subdivision_name1
Plzeň
Settlement.subdivision_type2
District
Settlement.subdivision_name2
Tachov
Settlement.pushpin_map
Czech Republic
Settlement.pushpin_relief
1
Settlement.pushpin_map_caption
Location in the Czech Republic
Settlement.established_title
First mentioned
Settlement.established_date
1479
Settlement.area_total_km2
35.55
Settlement.elevation_m
596

via Wikipedia infobox

Article · Deutsch

Halže (deutsch Hals) ist eine Gemeinde in Tschechien mit 960 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2021) . Sie liegt auf einer leicht ansteigenden Anhöhe etwa 6 km nordwestlich von Tachov in einer Höhe von 596 m ü. M. im Oberpfälzer Wald (Český les) und gehört dem Okres Tachov an. Südwestlich des Dorfes wird im Bereich der früheren Gemeinde Lučina (Sorghof) die Mies in der Trinkwassertalsperre Lučina angestaut. Nahe der benachbarten deutschen Stadt Bärnau besteht östlich der Gemeinde im Bereich der Wüstung Pavlův Studenec (Paulusbrunn) ein Grenzübergang. Nördlich liegen die Stadt Cheb (Eger) sowie die Kurorte Františkovy Lázně (Franzensbad) und Marienbad (Marienbad). In Halže ist bis heute die Pfarrkirche erhalten geblieben, mit deren Errichtung 1799 begonnen wurde. Kleinere Kapellen im Gemeindegebiet sind dagegen zum Teil stark verfallen. Das ehemalige Schloss war bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der Wohnsitz der Halser Gutsherren. Das 1873 im Renaissancestil umgebaute und 1906 erweiterte Gebäude lag an der Straße nach Stiebenreith. Es wurde nach dem Krieg zeitweise als Kaserne genutzt und ist am 20. März 1955 bis auf die Grundmauern abgebrannt. An das Schloss der Halser Gutsherren erinnern heute nur noch Reste der Parkmauer. Die letzten Reste des ausgebrannten Schlosses wurden 1966 entfernt. Auch der gestaltete Schlosspark mit Altane ist verschwunden. Auf dem Friedhof von Hals finden sich noch einige Grabsteine der ehemals deutschen Dorfbevölkerung, die aus Gesteinen der Umgebung angefertigt worden sind, auch das Grab des langjährigen Gemeindepfarrers Franz Thomas, der bis 1943 in Hals tätig war. Nach Žďár (deutsch: Planer Brand) hin ist ein Neubaugebiet entstanden, das sich deutlich vom alten Ortskern abzeichnet. Im Unterschied zu manch anderen Nachbargemeinden entwickeln sich in Halže kleinere Betriebe und wirtschaftlicher Verkehr. In der Umgebung finden sich Feuchtwiesen mit beachtenswerter Flora und Fauna sowie kleine Fischweiher. Ein großer Teil des Gemeindegebiets gehört zum Naturschutzgebiet Český les. Außer dem Gemeindeamt befindet sich in Halže auch eine Grundschule. Mit der Grund- und Hauptschule der bayerischen Nachbarstadt Bärnau besteht seit 1993 eine Schulpartnerschaft.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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