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Henri Nannen

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Henri Nannen

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German journalist, art collector and wartime Nazi propagandist (1913-1996)

Person · Open Library

Works
7

Top works

  • Die Meisterwerke der Sammlung Henri Nannen
  • Glasnost
  • Schreib das auf
  • Die Himmlischen Verführer
  • Kleines Musikbrevier

via Open Library + Wikidata

Film & TV

Emden, Germany

Known for

  • Heut' abend — Self1980
  • Zeugen des Jahrhunderts — Self1979
  • NDR Talk Show — Self1979
  • World in Action1963
  • Olympia Part One: Festival of the Nations — Announcer (uncredited)1938

via TMDB

Music · MusicBrainz

via MusicBrainz · CC0

Described at

Henri und Eske Nannen und Otto van de Loo, Stifter der Kunsthalle Emden

Henri und Eske Nannen und Otto van de Loo, Stifter der Kunsthalle Emden

kunsthalle-emden.de →

Die Kunsthalle in Emden ist untrennbar mit dem Namen Nannen verbunden. Henri Nannen wurde 1913 als Sohn eines Polizeibeamten in Emden geboren und besuchte hier das humanistische Gymnasium. Es folgten eine einjährige Lehre zum Buchhändler, dann ein Studium der Kunstgeschichte an der Münchner Universität. In den 1930er Jahren begann er mit der journalistischen Arbeit. Während des Zweiten Weltkriegs war Henri Nannen zunächst als Kriegsberichterstatter an der Ostfront eingesetzt, er diente in der Luftwaffe. Im Anschluss ging er als Leutnant der Reserve mit einer Propagandakompanie 1944 nach Italien, die der Wehrmacht unterstellt war. Der Auftrag lautete „Feindzersetzung“, genutzt wurden Flugblätter, ein Magazin, Radiosender und Lautsprecherdurchsagen. Nach dem Krieg setzte er seine journalistische Tätigkeit fort: die Hannoverschen Neuesten Nachrichten, die Tageszeitung Abendpost, die Jugendzeitschrift Zickzack markierten den Weg, der in der Gründung des Magazins Stern gipfelte. Die erste Ausgabe erschien am 1. August 1948. In den 33 Jahren als Chefredakteur machte Nannen den „Stern” zum auflagenstärksten Magazin Deutschlands, zeitweise sogar der Welt. In seinem Nachruf kennzeichnet Gerd Schulte-Hillen, früherer Chef des Hamburger Verlags Gruner+Jahr, Nannen mit den Worten „Ein Berserker, ein Mensch voller Lebensfreude und Tatendrang, ein Genießer und Charmeur, ein Vollblutjournalist, ein Chefredakteur und Sklaventreiber, ein Mensch!” Bis 1980 blieb Nannen an der Spitze des Blattes. Während all dieser Jahre sammelte er weiterhin Kunst und trug eine sehr persönliche Kollektion mit Werken der Klassischen Moderne zusammen. Dabei folgte er nicht einem Konzept, sondern einzig der Leidenschaft und Liebe zur Kunst. Er sagte dazu: „Ich habe immer nur gesammelt, was Lust in mir erweckt hat – oder, was mich bis unter die Haut schmerzte – was mich freute, aber auch wütend machte. Wie könnte Lust entstehen ohne den Rausch der Farben, wie könnte etwas Gefühls- und Denkanstöße vermitteln, was nicht auch ´anstößig´ ist?” Henri Nannen und seine spätere Ehefrau Eske haben den Bau des Museums gemeinsam betrieben. Henri Nannen stiftete nicht nur seine Kunstsammlung, sondern baute unter Einsatz seines persönlichen Vermögens und mit der Hilfe vieler Spender und Förderer ein Museum in der gemeinsamen Heimatstadt.Nannen wurde für seine Verdienste um das kulturelle Leben in seiner Heimat mehrfach ausgezeichnet: mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt Emden, mit dem Niedersachsen-Preis, dem Großen Bundesverdienstkreuz und mit dem Maecenas-Preis des Arbeitskreises selbständiger Kulturinstitute. Henri Nannen starb am 13. Oktober 1996. Die gebürtige Emderin Eske Nannen war Henri Nannen von Kindheit an durch eine enge familiäre Freundschaft verbunden. Nach dem Abschluss seiner journalistischen Karriere fand Nannen in ihr eine Gleichgesinnte, die seine Kunstbegeisterung teilte und das erforderliche kaufmännische Wissen sowie das Organisations-Talent mitbrachte, um die gemeinsame Heimatstadt Emden für die Kunst zu gewinnen. Der Erfolg erster Projekte wie die Gründung des Kunstvereins Ludolf Backhuysen-Gesellschaft und kurz darauf der Malschule für Kinder und Jugendliche ließen die Idee von der Kunsthalle Emden reifen, die 1986 als lebendige Begegnungsstätte zwischen Bürgern und Bildern Realität wurde.Eske Nannen war fortan bis 2017 nicht nur als Geschäftsführerin der Kunsthalle tätig, sondern kümmerte sich auch geschäftsführend um den Kunstverein Ludolf Backhuysen-Gesellschaft, der später mit den Freunden der Kunsthalle e.V. fusionierte, um die Malschule und um den Museums-Shop. Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus am 2.Oktober 2000, drei Jahre nach dem Tod Henri Nannens, durch Bundeskanzler Gerhard Schröder begann für die Kunsthalle eine neue Zeitrechnung. Die Realisierung dieses 17 Millionen DM-Projektes wäre ohne Eske Nannen undenkbar gewesen, ebenso wie der 2007 abgeschlossene vierte Bauabschnitt mit einem Kostenvolumen von ca. 8 Mio Euro. Eske Nannen geni

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Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Henri
Gender
male
Citizenship
Germany
Place of birth
Emden
Place of death
Hanover
Occupation
art collector
Position held
editor-in-chief
Employer
Stern
Languages spoken
German
Image
Henri Nannen (1987).jpg
Show 6 more facts
date of birth
1913-12-25
date of death
1996-10-13
name in native language
Henri Nannen
place of burial
Emden
Commons category
Henri Nannen
Sources (3)

via Wikidata · CC0