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Herbert Wehner

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Also known as Kurt Funk, Herbert Richard Wehner

deutscher Politiker (KPD, SPD), MdL, MdB, MdEP

Person · Open Library

Born
1906
Works
20

Top works

  • Zur Diskussion in der SPD
  • Die Pharmakologische Beeinflussung zentralnervöser kompensationsvorgänge nach Labyrinthausschaltung durch Krampfgifte und Andere Erregende Substanzen
  • Angeborene Dextrokardie mit Transposition der grossen Gefässe
  • Geheimer Bericht KP u Komintern
  • Die geistige Situation und die politische Wirklichkeit

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Country
DE
Active from
1906-07-11
Active to
1990-01-19

via MusicBrainz · CC0

Listeners · Last.fm

Listeners
44
Total plays
542

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via Last.fm · Herbert Wehner

Wikidata facts

Instance of
human
Family name
Wehner
Gender
male
Citizenship
Germany
Place of birth
Dresden
Place of death
Bonn
Occupation
politician
Languages spoken
German
Native language
German
Image
Bundesarchiv Bild 175-Z02-00866, Herbert Wehner.jpg
Work location
Brussels
Show 7 more facts
Commons category
Herbert Wehner
date of birth
1906-07-11
date of death
1990-01-19
name in native language
Herbert Wehner
birth name
Herbert Richard Wehner
catalog code
11002444
Sources (5)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Herbert Richard Wehner (* 11. Juli 1906 in Dresden; † 19. Januar 1990 in Bonn) war ein deutscher Politiker (KPD 1927–1942, SPD ab 1946). Er war von 1966 bis 1969 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, anschließend bis 1983 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Nach anfänglicher Mitgliedschaft in der sozialdemokratischen Jugendorganisation SAJ wechselte er zunächst 1923 zu den jungen Anarchosyndikalisten der SAJD, die er 1926 verließ, um Mitglied einer anarchistischen Organisation zu werden. Nachdem er auch diese wieder verlassen hatte, trat er 1927 der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) bei, wurde 1930 deren Landtagsabgeordneter in Sachsen und stieg im Exil zum Mitglied des Zentralkomitees der KPD auf. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland organisierte er Untergrundarbeit und befand sich von 1937 bis 1941 im Exil im Hotel Lux in Moskau. Den stalinistischen Säuberungen entging Wehner nicht. Er erlebte sie nicht nur als Zeuge, sondern er wurde auch selbst in eine Untersuchung verwickelt und machteseinerseits Angaben zum Verhalten anderer deutscher Kommunisten. 1941 wurde er nach Schweden geschickt, um von dort aus den kommunistischen Widerstand gegen das NS-Regime in Deutschland anzuleiten; dadurch ergab sich die Gelegenheit, der Sphäre von Gefahr und Verrat zu entkommen. 1942 wurde Wehner verhaftet und erlebte das Kriegsende in einem schwedischen Gefängnis. In dieser Zeit wurde er unter dem Vorwurf, sich dem Parteiauftrag entzogen zu haben, aus der KPD ausgeschlossen. 1946 nach Hamburg gekommen, wurde Wehner zu einem der führenden Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Wegen seiner Vergangenheit blieb er aber offiziell meist in der zweiten Reihe, etwa als stellvertretender Partei- und Fraktionsvorsitzender. Auch wenn er erst spät zu den Reformern stieß, unterstützte er als Parteiorganisator maßgeblich den Wechsel der Partei weg von einer Klientelpartei hin zu einer Volkspartei und das Bekenntnis zu Westintegration, Marktwirtschaft und Bundeswehr (Godesberger Programm). Nachdem die SPD 1982 die Macht im Bund verloren hatte, kandidierte Wehner bei der folgenden Bundestagswahl 1983 nicht mehr für den Bundestag, womit er auch sein Amt als Fraktionsvorsitzender aufgab.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA