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EntityQ1010080· pop 24· linked from 109 articles

Gemeinde in der Slowakei

In the Vinony graph

Vinony's link graph records 109 inbound references to Hostice, and connects out to Hungary, Slovakia and history.

The entry is geolocated on the map in SK.

It is catalogued under topics including Municipalities in Slovakia where Hungarian is an official language and Villages and municipalities in Rimavská Sobota District.

Vinony links it to 24 Wikipedia language editions.

Wikidata facts

Official name
Hostice
Country
Slovakia
Population
1058
Area
21.121566
Elevation
205
Shares border with
Širkovce
Official website
www.hostice.sk
Image
Hostice - Kostol sv. Ondreja.jpg
Dialing code
047
Licence plate code
RS
Show 9 more facts
street address
Obecný úrad Hlavná 158
postal code
980 04
inception
1332-00-00
time of earliest written record
1332-00-00
phone number
+421-47-581-22-52
email address
mailto:[email protected]
located in/on physical feature
Cerová vrchovina
Commons category
Hostice, Slovakia
native label
Hostice
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Hostice (bis 1927 slowakisch auch „Gestice“; ungarisch Gesztete) ist eine kleine Gemeinde in der südlichen Mittelslowakei, südlich von Rimavská Sobota nahe der Grenze zu Ungarn, und liegt im Ostteil der Cerová vrchovina im Tal des Mačací potok (wörtlich: Katzenbach). Unterhalb der Gemeinde befindet sich ein kleiner Stausee (vodná nádrž Hostice). Der Ort wurde 1332 zum ersten Mal schriftlich als Gezeche erwähnt und gehörte lange Zeit den Adelsfamilien der Ratoldoy und Lórantfy. Während der Türkenkriege war er den türkischen Invasoren tributpflichtig. Bis 1918 gehörte die Gemeinde im Komitat Gemer und Kleinhont zum Königreich Ungarn und kam dann zur neu entstandenen Tschechoslowakei. Durch den Ersten Wiener Schiedsspruch gehörte sie von 1938 bis 1945 kurzzeitig wieder zu Ungarn. Das Dorf hatte bis vor nicht zu langer Zeit ungefähr 850 Einwohner, von denen 62 % Roma sind, 34 % Ungarn und 4 % Slowaken, der Großteil der Einwohner spricht als erste Sprache ungarisch (etwa 87 %). Die Arbeitslosenquote beträgt 95 %, weshalb viele Einwohner regelmäßig nach Österreich zum Betteln fuhren. Mit der Zeit konzentrierten sich diese Reisen auf die Stadt Graz, wo die Männer bei Pfarrer Wolfgang Pucher Unterstützung u. A. in Form der Notschlafstelle Vinzinest erhielten. 2007 wurde das Projekt Vinzipasta gestartet, wo die Frauen des Dorfes Nudeln erzeugen, die dann in Graz vermarktet werden. Unterstützt wird die Roma-Bevölkerung seit 2008 auch durch den Wiener Verein Direkthilfe:Roma. Um die Situation der Schule zu verbessern, besteht eine Schulpartnerschaft mit der Montesorri-Schule in Maria Enzersdorf in Niederösterreich.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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