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Jacqueline Pascal

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Schwester von Blaise Pascal und römisch-katholische Ordensschwester

Person · Open Library

Born
1625
Died
1661
Works
5

Top works

  • Les constitutions du Monastere de Port Royal du S. Sacrement
  • Iardin des muses
  • Il coraggio delle fanciulle
  • Lettres, opuscules et mémoires de madame Perier et de Jacqueline, surs de Pascal, et de Marguerite Perier, sa nièce
  • A Rule for Children and Other Writings

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Gender
Male
Origin
France
Active from
1965-01-08
chanson françaisefrenchpopsinger-songwriter

via MusicBrainz · CC0

Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Jacqueline
Gender
female
Citizenship
France
Place of birth
Clermont-Ferrand
Place of death
Paris
Occupation
pedagogue
Languages spoken
French
Native language
French
Field of work
poetry
Image
Clermont-Ferrand - Musée d'Art Roger-Quilliot - Exposition Les mystères de Pascal - Jacqueline Pascal (anonyme d'après Philippe de Champaigne).jpg
Religious order
Cistercians
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Commons category
Jacqueline Pascal
date of birth
1625-10-05
date of death
1661-10-04
name in native language
Jacqueline Pascal
writing language
French
Sources (4)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Jacqueline Pascal (* 4. Oktober 1625 in Clermont-Ferrand; † 4. Oktober 1661 in Port-Royal des Champs) war eine französische Schriftstellerin und Nonne. Jacqueline Pascal war das dritte und jüngste Kind ihrer Eltern Etienne und Antoinette. Ihr Bruder Blaise war zwei Jahre älter. Sie schrieb schon mit acht Jahren Gedichte und im Alter von elf Jahren eine Komödie in fünf Akten, die unter ihrer Regie zur Aufführung kam. Im Jahr 1638 erschien ein Gedichtband und sie erlangte als Wunderkind nationale Bekanntheit und wurde von Königin Anna von Österreich an den Hof eingeladen. Ein Jahr später erwirkte sie von Kardinal Richelieu die Begnadigung ihres Vaters, der aufgrund politischer Unruhen in Ungnade gefallen und ins Ausland geflüchtet war. Ermutigt von Pierre Corneille beteiligte sich erfolgreich an einem Dichterwettbewerb mit einem Palinod, einem Gedicht zu Ehren von Mariae Empfängnis. 1646 wurde Pascal zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder zu einer Anhängerin des Jansenismus. Nach intensivem Studium der jansenistischen Literatur sah sie es gegen den Widerstand von Vater und Bruder als ihre Berufung, sich dem Konvent Port-Royal anzuschließen. Nach dem Tod ihres Vaters trat sie am 4. Januar 1652 in die Abtei ein und legte am 5. Juni 1653 unter dem Namen „Schwester Jacqueline de Saint-Euphémie“ ihre Gelübde ab. In ihren 10 Jahren in der Abtei Port-Royal der Paris übernahm sie wichtige Ämter wie das der Schulleiterin und später der stellvertretenden Priorin. Sie setzte auch ihre schriftstellerische Tätigkeit fort und verfasste unter anderem eine Schrift zur Kindererziehung („Règlement pour les enfants“, 1657) sowie biographische und autobiographische Texte. Im November 1659 verließ Pascal die Abtei Port-Royal de Paris und zog in die Mutterabtei des Ordens, Port-Royal des Champs. Als Zentrum des Jansenismus war der Port-Royal des Champs in den Jahren nach Pascals Eintritt zunehmender Verfolgung ausgesetzt. Sie trat entschieden gegen päpstliche Bullen auf, die den Jansenismus verdammten, und widersetzte sich lange den Forderungen, sich von den verdammten Ansichten zu distanzieren. Unter heftigem Druck und unter Vorbehalt unterschrieb aber sie schließlich wie alle Nonnen des Klosters eine entsprechende Erklärung. Wenig später starb sie nach kurzer Krankheit. Jacqueline Pascals Werke wurden von ihrer Schwester Gilberte Périer kopiert und erst 1845 von Victor Cousin und unabhängig voneinander vollständig herausgegeben.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA