John Sutherland
Sign in to saveAlso known as John D. Sutherland, John David Sutherland
britischer Chemiker
Wikidata facts
- Instance of
- human
- Given name
- John
- Family name
- Sutherland
- Gender
- male
- Occupation
- chemist
- Educated at
- University of Oxford
- Employer
- University of Manchester
- Award
- Tilden Prize
- Academic degree
- Doctor of Philosophy
- Field of work
- chemistry
- Image
- John Sutherland Royal Society.jpg
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- date of birth
- 1962-07-24
- member of
- Royal Society
- Commons category
- John Sutherland (chemist)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
John David Sutherland (* 24. Juli 1962) ist ein britischer Chemiker, bekannt für Untersuchungen über den Ursprung des Lebens. Sutherland studierte Chemie an der Universität Oxford (Lincoln College) mit dem Bachelor-Abschluss 1984, war als Kennedy Scholar an der Harvard University bei Jeremy Knowles und wurde bei Jack Baldwin am Balliol College der Universität Oxford promoviert. Danach war er Junior Research Fellow und schließlich University Lecturer in organischer Chemie in Oxford. 1998 wurde er Professor für Biochemie an der Manchester University und 2010 ging er als Gruppenleiter in das Labor für Molekularbiologie des Medical Research Council in Cambridge. Seit 2013 ist er Simons Investigator. Sutherland konnte einen möglichen Weg des Selbstaufbaus von Ribonukleotiden mit Pyrimidin aufzeigen, das in der Hälfte der Nukleinbasen von DNA und RNA verwendet wird (in der anderen Hälfte wird Purin verwendet). Er forscht auch an ähnlichen Mechanismen für die Purin-haltigen Nukleinbasen und der Entstehung des genetischen Codes. 2014 erhielt er die Darwin-Medaille. 2011 erhielt er den Tilden Prize der Royal Society of Chemistry und 2009 den Max Tishler Prize in Harvard. 2012 gewann er mit Matthew Powner den Origin of Life Challenge, der 2011 vom kalifornischen Unternehmer und Chemiker Harry Lonsdale ausgesetzt wurde. 2017 wurde Sutherland in die Royal Society gewählt.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA